busplaner gratuliert Wolfgang Huss zum 75. Geburtstag

In eigener Sache: Verleger gründete vor 40 Jahren den HUSS-VERLAG.
Anja Kiewitt

Die verbandsunabhängige Fachzeitschrift busplaner des Münchner HUSS-VERLAGS gratuliert dem Verlagsgründer Wolfgang Huss zum 75. Geburtstag. Vor genau 40 Jahren, im Jahr 1975, gründete Wolfgang Huss, der einer alten Frankfurter Druckerfamilie entstammt, den HUSS-VERLAG in einer Altbauwohnung in München-Schwabing mit seiner Ehefrau Karin und zwei Mitarbeitern. Schwerpunkt war bei Verlagsgründung das Erstellen von Formularen. Nach einer guten Entwicklung in den folgenden Jahren konnte der HUSS-VERLAG im Jahr 1986 in ein eigenes Druck- und Verlagshaus am Joseph-Dollinger-Bogen im Münchner Stadtteil Schwabing-Freimann einziehen.

Erweiterung ab 1991

Dort sind heute auch zwei Schwesterunternehmen des Verlags – die Messegesellschaft Euroexpo Messe und Kongress GmbH sowie das Druckhaus Bavaria-Druck GmbH – untergebracht. Die Erweiterung des Unternehmens zu einer Mediengruppe begann 1991 mit der Übernahme sämtlicher Anteile der Verlag Die Wirtschaft GmbH, der Verlag Technik GmbH, der Verlag für Bauwesen GmbH und der REWI Verlag GmbH von der Treuhandanstalt. Es entstand die HUSS-Medien GmbH, Berlin, die heute 110 Mitarbeiter beschäftigt und zehn Fachzeitschriften sowie 1.000 Buchtitel herausgibt.

20 Jahre busplaner

Kernthemen des Münchner Fachverlages sind bis heute die Branchen Personen- und Güterverkehr sowie die Logistik. Die Busbranche begleitet der HUSS-VERLAG seit 1975 mit einer breiten Produktpalette rund um den Bus. Das Verlagsprogramm reicht von Fachliteratur bis zu moderner Software. Auf dieser langen Erfahrung baut auch die 1994 gegründete Fachzeitschrift busplaner auf. Sie feierte im vergangenen Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum (busplaner berichtete).

Bilanz nach 40 Jahren

„Der HUSS-VERLAG ist heute in einer hervorragenden wirtschaftlichen Verfassung, weil er vor allem mit seinen Fachzeitschriften seit Jahrzehnten einen klaren Kurs hält“, resümiert Wolfgang Huss die Bilanz seines verlegerischen Schaffens. So seien die Fachmedien des HUSS-VERLAGS, wie „Logistik Heute“ (37. Jahrgang), „Logistra“ (27. Jahrgang, früher „Eurocargo“), „Transport“ (25. Jahrgang) und „Profi Werkstatt“ (8. Jahrgang) sowie „busplaner“ (22. Jahrgang) und „taxi heute“ (38. Jahrgang) ebenfalls Traditionsmarken in ihren jeweiligen Märkten. Insgesamt kommen diese Publikationen aus München monatlich auf eine durchschnittliche, verbreitete Auflage von rund 110.000 Exemplaren.

Nachfolger Christoph Huss

Für sein unternehmerisches, soziales und kulturelles Engagement erhielt Wolfgang Huss im Jahr 2001 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Als unabhängiger Familienverleger von Fachpublikationen hat es Wolfgang Huss geschafft, in seine stetig wachsenden Unternehmen und Marken zu investieren. Nun obliegt es seinem Sohn Christoph Huss, als Verleger der zweiten Generation, den HUSS-VERLAG durch die Herausforderungen des Medienwandels im Fachpressemarkt zu steuern und hierfür neue Konzepte und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Er steht seit 2005 an der Spitze des Unternehmens und hat am 1. Mai ebenfalls ein Jubiläum zu feiern: Dann wird er 40 Jahre alt.

 

Im exklusiven Interview mit busplaner-Redakteurin Askin Bulut blickt Wolfgang Huss auf die Anfänge des busplaners zurück.