Lübecker Bucht: Strandampel freigeschaltet

Die Anwendung soll bei der Einhaltung von Abstandsregeln unterstützen und Strandbesucher an weniger ausgelastete Abschnitte leiten.

Überfüllt oder nicht – die Strandampel gibt in Coronazeiten einen verlässlichen Überblick über die Belegungssituation an den Stränden der Lübecker Bucht. (Foto: Tourismus-Agentur Lübecker Bucht)
Überfüllt oder nicht – die Strandampel gibt in Coronazeiten einen verlässlichen Überblick über die Belegungssituation an den Stränden der Lübecker Bucht. (Foto: Tourismus-Agentur Lübecker Bucht)
Martina Weyh

Eine virtuelle Ampel soll ab sofort überfüllte Strände vermeiden helfen. Unter der Adresse www.strandticker.de können sich Urlauber und Tagesgäste über das aktuelle Besucheraufkommen an den Ostsee-Stränden zwischen Scharbeutz und Rettin informieren. Dabei zeigt Rot die wegen Überfüllung geschlossenen Strandabschnitte an, Gelb signalisiert, dass es langsam eng wird und Grün, dass noch genügend freie Plätze am Strand verfügbar sind.

An der Entwicklung der sogenannten Strandampel waren die Osteseebäder Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin. Zurzeit werden die Infos noch von Strandkorbvermietern und den Angestellten, die die Kurtaxe kassieren, eingespielt. Voraussichtlich ab der nächsten Woche sollen aber an den Strandzugängen Sensoren installiert werden, die die Badegäste zählen und automatisch signalisieren, wenn die Kapazitätsgrenze des Strandabschnitts erreicht ist.

„Probeweise werden wir an zwei oder drei Strandzugängen auch Bildschirme aufstellen, die die Auslastung des jeweiligen Abschnitts anzeigen", so André Rosinski, Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht über die weiteren Pläne.

Wegen des Ansturms von Tagestouristen hatte die Bürgermeisterin von Scharbeutz an zwei zurückliegenden Wochenenden den Zugang zum Ort sperren lassen.

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