Hotellerie: Übernachtungspreise in deutschen Städten steigen

Hotelzimmer durchschnittlich 1,1 Prozent teurer 2017 als im Vorjahr.
Preissteigerung: Übernachtungen in deutschen Großstädten sind 2017 durchschnittlich um 1.1 Prozent teurer. (Foto: Petra Bork/Pixelio.de)
Preissteigerung: Übernachtungen in deutschen Großstädten sind 2017 durchschnittlich um 1.1 Prozent teurer. (Foto: Petra Bork/Pixelio.de)
Uta Madler

Die Hotelpreise in den größten deutschen Städten verzeichnen 2017 eine leichte Preissteigerung auf durchschnittlich 89 Euro pro Nacht (Plus von 1.1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dies hat das Hotelportal HRS – Hotel Reservation Service der Robert Ragge GmbH, Köln, in seiner jährlichen Analyse herausgefunden.

München teuerste Stadt

München bleibt mit unverändert 110 Euro pro Nacht die teuerste deutsche Stadt, gefolgt von Köln mit 107 Euro und Frankfurt am Main mit 105 Euro bei einer Preissteigerung von jeweils 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Berlin bleibt das Preisniveau stabil, in Nürnberg gehen 2017 die Übernachtungspreise um 2,2 Prozent zurück. Deutsches Schlusslicht ist laut HRS Dresden mit 81 Euro.

Europaweite Preissteigerungen

Europaweit gibt es ebenfalls Preissteigerungen zu verzeichnen: London sei die teuerste Stadt mit 177 Euro pro Nacht (Plus von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die höchste Preissteigerung verzeichnet Prag mit einem Plus von zwölf Prozent und durchschnittlichen Übernachtungspreisen von 84 Euro. Ebenfalls ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich erfahren die Städte Moskau (Plus von 10,3 Prozent bei 96 Euro) und Madrid (Plus von 10,1 Prozent bei 109 Euro). Europäisches Schlusslicht bleibt Istanbul mit 78 Euro.

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