Hanau: Auf dem Weg zu 100 Prozent barrierefreien Bushaltestellen

Derzeit werden in der hessischen Stadt, die zum Ballungsgebiet Frankfurt gehört, weitere 35 Linienhaltepunkte barrierefrei ausgebaut und sollen bis 2020 fertiggestellt sein.

v.r. Verkehrsdezernent Thomas Morlock und der Geschäftsführer des städtischen Verkehrsbetreibers HSB, Thomas Schulte, an der barrierefreien Haltestelle Otto-Hahn-Schule. (Foto: HSB)
v.r. Verkehrsdezernent Thomas Morlock und der Geschäftsführer des städtischen Verkehrsbetreibers HSB, Thomas Schulte, an der barrierefreien Haltestelle Otto-Hahn-Schule. (Foto: HSB)
Martina Weyh

Das Ziel der hessischen Stadt Hanau – 100 Prozent barrierefreie Bushaltestellen bis 2022. Zurzeit wird an 35 weiteren Haltepunkten gearbeitet, deren Fertigstellung für Ende dieses Jahres terminiert ist. Dann sind 60 Prozent der rund 350 Bushaltestellen stadtweit für Menschen mit Handycap umgerüstet.

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau werden die Kosten für den Umbau von der Stadt mit 2,1 Mio Euro beziffert, wobei für das Projekt auch Gelder aus einem unterstützenden Förderprogramm des Landes Hessen fließen. Die Bushaltestellen werden mit einem Sonderbordstein auf einer Regellänge von 22 Metern ausgebaut, was die Wartefläche auf 16 bis 22 Zentimeter über Fahrbahnniveau erhöht und das Ein- und Aussteigen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bei entsprechend abgesenkten Niederflurbussen erheblich erleichtern soll.

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