Streik: LHO und Verdi vereinbaren Schlichtung

Busfahrer-Streiks in Hessen dauern bis zu Beginn der Verhandlungen an.
Zusammenkunft am runden Tisch: Im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem LHO haben sich die Beteiligten auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt. (Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio.de)
Zusammenkunft am runden Tisch: Im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem LHO haben sich die Beteiligten auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt. (Foto: S. Hofschlaeger/Pixelio.de)
Julia Lenhardt

Im Tarifstreit zwischen dem Landesverband Hessischer Busunternehmer e. V. (LHO), Gießen, und der Gewerkschaft Verdi - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft mit Sitz in Berlin (busplaner berichtete) haben sich die Beteiligten auf ein Schlichtungsverfahren geeinigt. Dies gab der LHO kürzlich bekannt. Bis zum Schlichtungsbeginn am Montag werde jedoch in vielen hessischen Städten weiter gestreikt. Dieses Verhalten stößt beim LHO, der nach eigenen Angaben ein Angebot von bis zu 13,78 Euro Stundenlohn vorgelegt hat, auf Unverständnis. Man habe mit einer Streikniederlegung ab dem Zeitpunkt der vereinbarten Schlichtung gerechnet.

Bisher kein Verhandlungsergebnis

Laut Medienberichten begründete Verdi die Weiterführung des Streiks damit, dass noch kein Verhandlungsergebnis vorläge. Nach Angaben von hessenschau.de seien in den 13,78 Euro auch Zuschläge enthalten. Der Hessische Busfahrerstreik dauert bereits zwölf Tage.

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