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BVG kämpft für Frauenrechte

Auf die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern in Sachen Entlohnung wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am 18. März - dem Equal Pay Day - mit einer starken Ticket-Aktion hinweisen.

Warum in Deutschland Frauen und Männer immer noch ungleich entlohnt werden, ist eines der großen Mysterien unserer Zeit. Die BVG weist am Equal Pay Day mit einer Ticket-Aktion auf dieses Unrecht hin. (Foto: BVG)
Warum in Deutschland Frauen und Männer immer noch ungleich entlohnt werden, ist eines der großen Mysterien unserer Zeit. Die BVG weist am Equal Pay Day mit einer Ticket-Aktion auf dieses Unrecht hin. (Foto: BVG)
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Martina Weyh

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen am Equal Pay Day ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit bei der Bezahlung von Frauen und Männern setzen und führen am 18. März das erste Frauenticket weltweit im ÖPNV ein – leider nur für einen Tag.

Das Frauenticket wird am Aktionstag 21 Prozent weniger kosten als der normale Fahrschein. Das ist genau der Prozentsatz den Frauen in Deutschland im Durchschnitt weniger verdienen als Männer. Am Aktionstag kostet das Frauenticket als Tageskarte für den Tarif- Bereich Berlin AB 5,50 statt regulär 7 Euro. Erhältlich sein wird es – natürlich exklusiv nur für Frauen – an allen BVG-Automaten im U-Bahnbereich.

Vorbild

Für die BVG sind Lohnungerechtigkeiten übrigens kein Thema: Im gesamten Unternehmen über alle vertretenen Berufssparten hinweg gilt - gleicher Lohn für gleiche Arbeit, egal ob Frau oder Mann. Für die Förderung von Frauen und die Geschlechtergleichstellung wurde Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Berliner Frauenpreis 2017.

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