gbk: Den Bus noch sauberer machen

Der Busverband setzt auf die Kompensation von Emissionen.

Mit der Kompensation aller anfallenden Kohlendioxid-Emissionen hat die gbk ihre hybride Mitgliederversammlung klimaneutral gemacht. (Grafik: gbk)
Mit der Kompensation aller anfallenden Kohlendioxid-Emissionen hat die gbk ihre hybride Mitgliederversammlung klimaneutral gemacht. (Grafik: gbk)
Claus Bünnagel

Trotz seiner guten Ökobilanz kann der Bus noch sauberer werden. Die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) hilft der Branche dabei mit einem Rahmenabkommen, das die Kompensation von Treibhausgasen zu günstigen Konditionen ermöglich. In den vergangenen Jahren konnte die Bustouristik damit werben, Klimaschützer Nummer 1 zu sein. Jetzt wurde der Reisebus in der Ökobilanz von der Bahn überholt. Nach den aktuellen Zahlen des Umweltbundesamtes belastet die Bahn das Klima nur noch mit 29 g CO2/Pkm. Mit 32 g CO2/Pkm ist der Reisebus allerdings immer noch deutlich klimafreundlicher als der Pkw (143 g) und der Flieger (214 g). 

Durch den Einsatz von Ökostrom wird die Bahn immer umweltfreundlicher. Mit der Kompensation von Treibhausgasen kann sich die Bustouristik unabhängig von der Statistik des Umweltbundesamtes ihren Spitzenplatz im Klimaschutz wieder zurückholen. (gbk-Vorsitzender Hermann Meyering) 

Günstige Konditionen für Kompensation

Durch einen Rahmenvertrag mit Fokus Zukunft kann die gbk der Branche die Kompensation von Treibhausgasen zu günstigen Konditionen anbieten. Peter Frieß, Geschäftsführer der Starnberger Nachhaltigkeitsberatung Fokus Zukunft, erklärte auf der gbk-Mitgliederversammlung in dieser Woche, wie Busreiseveranstalter ihre klimaschädlichen Emissionen neutralisieren oder sogar überkompensieren können.

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