gbk fordert Rettungsfonds für die Bustouristik

Die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) hat vor der morgigen Sitzung des Tourismusausschusses erneut auf die existenzbedrohende Situation der Bustouristik hingewiesen.

Warum Fliegen und nicht Bus fahren? In seinem Schreiben an den Tourismusbeauftragten der Bundesregierung verweist Hermann Meyering auch auf die Flugbranche, die im Juni wieder Urlaubsziele wie Mallorca oder Kreta ansteuern darf. (Foto: gbk)
Warum Fliegen und nicht Bus fahren? In seinem Schreiben an den Tourismusbeauftragten der Bundesregierung verweist Hermann Meyering auch auf die Flugbranche, die im Juni wieder Urlaubsziele wie Mallorca oder Kreta ansteuern darf. (Foto: gbk)
Martina Weyh

Eine dringende Mahnung schickt die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) zum wiederholten Male an die Politik und fordert weitere Soforthilfen und einen konkreten Zeitplan für den Neustart von Busreisen.

Bevor morgen der Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages tagt, hat der gbk-Vorsitzende Hermann Meyering nochmals in eindringlichen Worten auf die existenzielle Schieflage der gesamten Busbranche hingewiesen:

„Ein Massensterben der Busreiseveranstalter kann jetzt nur noch mit einem unverzüglichen Ausgleich der Ausfallkosten für die stillgelegten Fahrzeuge und dem Fixkostenersatz für abgesagte Busreisen verhindert werden.“

Zwar hält Meyering den Rettungsfonds für die Reisebranche, den Politiker der Berliner Regierungskoalition jetzt ins Gespräch gebracht haben, grundsätzlich für eine gute Nachricht.  Aber ob sich daraus wirklich eine Zukunftsperspektive für die gebeutelte Branche ableiten ließe, hänge davon ab, inwieweit mittelständische Busreiseveranstalter dabei berücksichtigt würden, heißt es im Schreiben an den Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß. 

Was bisher an Soforthilfe in die Busunternehmen geflossen sei, könne laut Meyering nur mit dem sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein verglichen werden. Der gbk-Vorsitzende beklagt darüber hinaus das Fehlen eines konkreten Zeitplans für die Beendigung des Busreiseverbots.

Mit Blick auf die bevorstehenden Pfingstfeiertage und die Sommermonate hoffe er, dass sich der Totalausfall des Busreisegeschäfts vom Frühjahr nicht noch einmal wiederholen werde.

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