Werbung
Werbung
Werbung

gbk fordert Artenschutzprogramm für die Bustouristik

Um den Beitrag der Bustouristik zum Klimaschutz mehr zu würdigen fordert die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) in einer Werbekampagne ein Artenschutzprogramm mit Entlastungen für Busreiseveranstalter. Benachteiligungen der Branche im Wettbewerb mit Bahn und Flieger sollen ausgeglichen werden, so der Aufruf.

Mit einer Karikatur nimmt die gbk Bezug auf aktuelles Geschehen rund um die "Fridays-For-Future" und die Probleme der Branche. | Foto: gbk
Mit einer Karikatur nimmt die gbk Bezug auf aktuelles Geschehen rund um die "Fridays-For-Future" und die Probleme der Branche. | Foto: gbk
Werbung
Werbung
Julian Kral

Weil die Branche unter massiven Benachteiligungen im Wettbewerb leidet, geht die Zahl der Busreiseveranstalter kontinuierlich zurück, so die Meinung der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk). Darum fordert die gbk nun in einer Werbekampagne für den grünen Bus ein Artenschutzprogramm für das Bustourisstikgewerbe, um dessen Aussterben zu verhindern.

Der gbk-Vorsitzende Hermann Meyering hofft, dass sich die Politik aus ihrer eingleisigen Fixierung auf die Schiene löst und den Reisebus von bürokratischen und finanziellen Belastungen wie der Ökosteuer sowie dem vollen Satz der Mineralölsteuer oder Fahrverboten in Umweltzonen befreit. „Der Bus stößt etwa nur ein Sechstel des Kohlendioxids aus, mit dem der Flieger die Atmosphäre belastet“, stellt Meyering mit Blick auf die Statistik des Umweltbundesamtes fest. „Und der PKW bläst mehr als viermal so viel Treibhausgas in die Luft wie der Bus“, gibt der gbk-Vorsitzende zu bedenken. „Auch beim Energieverbrauch liegt der Bus mit 1,4 Liter auf 100 Personenkilometer deutlich vor dem Flieger und dem Pkw und schneidet auch noch besser als die Bahn ab.“

Mit der Emissionsnorm Euro VI, die seit 2014 alle neu zugelassenen Busse in Europa erfüllen müssen und den verschärften Vorschriften für die Emissions-Tests sieht die gbk den Bus als Fahrzeug, von dem man ausgehen kann, dass es die gesetzlich vorgeschriebenen Abgasgrenzwerte auch wirklich einhält - und das dabei auch noch großzügigere Beinfreiheit bietet.

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung