Weniger Barrieren für Busfahrer

gbk: Die Bustouristik braucht Personal aus dem Ausland.

Die gbk setzt verstärkt auf Frauen und ausländische Kräfte für die Arbeit hinterm Buslenkrad. (Foto: gbk)
Die gbk setzt verstärkt auf Frauen und ausländische Kräfte für die Arbeit hinterm Buslenkrad. (Foto: gbk)
Claus Bünnagel

Die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) fordert für Einwanderer den barrierearmen Zugang zum Beruf des Busfahrers. Aktuell fehlten rund 5.000 Bus-Chauffeure. Nach den Prognosen der Branche soll diese Zahl in wenigen Jahren auf mehr als 30.000 ansteigen. Weshalb sie mit Werbekampagnen versucht, verstärkt Frauen und ausländische Kräfte für diesen Beruf zu gewinnen.

Vor dem Hintergrund eines Personalmangels, der alle Wirtschaftszweige in Deutschland betrifft und aus der demographischen Entwicklung resultiert, sind wir auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. (gbk-Vorsitzender Hermann Meyering)

Weshalb er es grundsätzlich begrüße, dass die Bundesregierung die Einwanderung von Arbeitskräften mit einem neuen Gesetz erleichtern wolle. Dann müssten seiner Meinung nach aber auch die Führerscheine von Busfahrern aus Nicht-EU-Ländern in Deutschland anerkannt werden.

Maßnahmen vorgeschlagen

Die gbk, die hochwertige Qualitätsbusse in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland mit Sternen klassifiziert, fordert zudem staatlich geförderte Sprachkurse und den Wegfall von Mindestverdienstgrenzen für Busfahrer mit Migrationshintergrund. Zudem soll die kostenintensive Ausbildung, die bei rund 10.000 Euro liegt, von unnötigen Dubletten befreit und mit einem Bafög-ähnlichen System gefördert werden.

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