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Bald Busse mit dem Prädikat Superior?

Die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) will das Klassifizierungssystem flexibilisieren und aufwerten.

Die Mitglieder haben am 15. Januar das letzte Wort zu den weiterentwickelten Güte- und Prüfbestimmungen. (Foto: gbk)
Die Mitglieder haben am 15. Januar das letzte Wort zu den weiterentwickelten Güte- und Prüfbestimmungen. (Foto: gbk)
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Martina Weyh

Die gbk will auf ihrer kommenden Mitgliederversammlung am 15. Januar 2019 über weiterentwickelte Güte- und Prüfbestimmungen abstimmen lassen, in denen künftig auch besondere Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise Ambiente-Beleuchtung, Panoramaglasdach oder Theaterbestuhlung berücksichtigt werden sollen. Fällt das Votum der Mitglieder positiv aus, können hochwertige Reisebusse in Zukunft über die Sternebewertung hinaus mit dem Zusatzprädikat Superior ausgezeichnet werden.

Die Fakten zur neuen Klassifizierung

Die weiterentwickelten Güte- und Prüfbestimmungen, die den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt werden, stellen auf die fortschreitende Individualisierung innerhalb der Branche ab und wollen Raum schaffen, um auch den hohen Komfort von Bussen mit Sonderausstattung abzubilden.  Sie basieren auf einem Punktesystem. Neben geringfügig reduzierten Grundanforderungen, die für alle Fahrzeuge verbindlich sind, setzen sich die Kriterien für das RAL Gütezeichen Buskomfort auch aus einem Katalog mit frei wählbaren Optionen zusammen. Busse, deren Qualität über dem Standard für drei, vier oder fünf Sterne liegt, könnten dann mit dem Zusatzprädikat „Superior“ ausgezeichnet werden.

„Die Standardisierung von Qualität wird damit nicht infrage gestellt“, erklärt der gbk-Vorsitzende Hermann Meyering und ergänzt „denn für die Verbraucher ist weiterhin transparent, welchen Komfort sie in einem Reisebus mit vier oder fünf Sternen auf jeden Fall erwarten können.“

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