Efteling expandiert weiter

Große Pläne trotz schwerer Pandemiezeiten: Der niederländische Freizeitpark will in zwei Jahren ein siebenstöckiges Hotel mit zwei Restaurants und Spa-Bereich im Eingangsbereich sowie eine umgebaute Themenwelt eröffnen.

Ein Teil von Efteling aus der Vogelperspektive, links entsteht das neue siebenstöckige Hotel Hotel, rechts das umgestaltete Themengebiet. (Foto: Efteling)
Ein Teil von Efteling aus der Vogelperspektive, links entsteht das neue siebenstöckige Hotel Hotel, rechts das umgestaltete Themengebiet. (Foto: Efteling)
Martina Weyh

Stolze 70 Jahre Bestehen feiert der niederländische Freizeitpark in diesem Jahr und will auch künftig weiter wachsen. Die im niederländischen Kaatsheuvel gelegene Abenteuerwelt will in zwei Jahren ein weiteres Hotel eröffnen. Geplant ist ein siebenstöckiges Gebäude mit zwei Restaurants und Spa-Bereich. Bislang gibt es zwei Hotels auf dem Efteling-Areal.

 „Die Investitionen für die nächsten zwei Jahre passen zu unserer Vision für 2030: Unser Ziel ist, unabhängig zu bleiben und kontinuierliche Qualität auch für künftige Generationen zu gewährleisten. Die Entscheidung für diese Investitionen haben wir uns nicht leichtgemacht, denn die Pandemie macht vieles ungewiss. Doch es ist wichtig, auch in diesen Zeiten nach vorne zu schauen und dafür zu sorgen, dass Efteling für Jung und Alt eine Welt voller Wunder bleibt“, erläutert Fons Jurgens, Vorstandsvorsitzender von Efteling, die Pläne.

Ebenfalls bis 2024 soll ein Themengebiet komplett umgebaut werden und eine nicht näher benannte neue Indoor-Attraktion entstehen - dafür muss das „Spukschloss“, eine der ältesten jedoch nicht mehr zeitgemäßen Attraktionen in Efteling weichen, teilt die Pressestelle des Erlebnisparks mit.

Wachsen mit Augenmaß

Obwohl es im letzten Jahr grünes Licht für den Flächennutzungsplan „Wereld van de Efteling“ gab, der eine Erweiterung des Parkareals auf der Ostseite vorsieht, konzentriert man sich solange die pandemische Situation noch nicht entspannt ist lieber auf Investitionen innerhalb der heutigen Parkgrenzen, heißt es von Vorstandsseite, da „dies weniger finanzielle Risiken mit sich bringt als eine Erweiterung des Parkareals“.

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