Sofortprogramm „Förderung unternehmerisches Know-how“ in Kraft

Damit leistet der Bund schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung bei der Inanspruchnahme einer Unternehmensberatung.

Bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro können KMU einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden. (Foto: Pixabay/Berthold Brodersen)
Bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro können KMU einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden. (Foto: Pixabay/Berthold Brodersen)
Claus Bünnagel

Die Auswirkungen des Coronavirus haben Deutschland in einem Maß getroffen, auf das sich keiner vorbereiten konnte. Die wirtschaftlichen Folgen sind u.a. Kurzarbeit, Ausfall von Arbeitskräften und Produktionen, Wegfall von Kunden, verkürzte Öffnungszeiten oder gar Schließungen von Unternehmen. Ein externer Unternehmensberater kann vielfältig Hilfestellung geben bei Themen wie neue Geschäftsfelder suchen, Geschäfte umstellen und digitalisieren oder Liquidität wiederherstellen. 

Da schnell gehandelt werden muss, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die bestehende Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um ein Modul für von der Coronakrise betroffene KMU und Freiberufler zunächst bis 31. Dezember 2020 im Sinne eines Sofortprogramms ergänzt. Die modifizierte Richtlinie ist am 3.4.2020 in Kraft getreten. Mit der Modifizierung leistet der Bund schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung bei der Inanspruchnahme einer Unternehmensberatung. 

Förderung bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro

Ab sofort können KMU einen Antrag für Beratungen beim BAFA stellen. Bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro können KMU einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden. Nähere Informationen unter https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Links

Printer Friendly, PDF & Email