Bundeshaushalt: E-Bus-Förderung unzureichend

4.400 Anträgen von Verkehrsunternehmen stehen Fördermittel für 2.500 Fahrzeuge gegenüber.

Der VDV beklagt fehlende Mittel für die E-Bus-Förderung im Bundeshaushalt. (Foto: Bünnagel)
Der VDV beklagt fehlende Mittel für die E-Bus-Förderung im Bundeshaushalt. (Foto: Bünnagel)
Claus Bünnagel

In der so genannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag wurde entschieden, im Bundeshaushalt 2023 die Mittel für die alternativen Antriebe für Busse nicht zu erhöhen.

VDV-Präsident Ingo Wortmann kommentierte dazu:

Das können wir als Branche nicht nachvollziehen. Der Haushaltstitel für die Anschaffung von wasserstoffbetriebenen und batterieelektrischen Bussen ist hoffnungslos überzeichnet: 4.400 Förderanträgen von Verkehrsunternehmen überall im Land stehen Fördermittel für 2.500 Fahrzeuge gegenüber. Der Bund fällt hier hinter seinem Versprechen zurück, ganz konkreten Klimaschutz in den Regionen zu ermöglichen.

Diese Kaufvorhaben würden nun auf Eis gelegt, da die Kommunen diese Finanzierung nicht übernehmen könnten. Die Klimaschutzziele im Verkehrssektor ließen sich so bis 2030 nicht erreichen, so der Branchenverband.

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