Qbuzz setzt bei der Einsatzplanung auf IVU-Lösungen

Das niederländische Verkehrsunternehmen will alle Fahrzeuge der Konzession Groningen-Drenthe, künftig in einem System disponieren.

Qbuzz disponiert mehr als 400 Diesel- und Elektrobusse integriert mit der IVU.suite (Foto: OV-bureau Groningen Drenthe)
Qbuzz disponiert mehr als 400 Diesel- und Elektrobusse integriert mit der IVU.suite (Foto: OV-bureau Groningen Drenthe)
Martina Weyh

Seit mehr als zehn Jahren setzt das niederländische Verkehrsunternehmen Qbuzz auf die Produkte der IVU.suite. Mehr als 900 Fahrzeuge der Flotte sind inzwischen mit dem Bordrechner IVU.box ausgestattet und via Leitstellensystem IVU.fleet auf Strecke eingesetzt.

Auch in die rund 160 Elektrobusse, die Qbuzz in der Region Groningen-Drenthe betreibt, implementiert der IT-Spezialist IVU Traffic Technologies jetzt ein integriertes Dipositions- und Betriebshofmanagementsystem.

Das leistet das neue System

Das IVU.vehicle benannte System berücksichtigt bei der Einsatzplanung automatisch die aktuellen Ladezustände sowie die prognostizierten Restreichweiten der E-Busse und unterstützt mit passenden Vorschlägen. Die direkte Anbindung des Systems an die Umlaufdisposition ermöglicht es, die Ladeinfrastruktur ebenso wie Abstellungen im Depot optimal zu planen, um einen zuverlässigen Betrieb sicherzustellen.

Darüber hinaus wird während des Fahrbetriebs kontinuierlich der Ladezustand sowie die Restreichweite überwacht und das Leitstellenpersonal rechtzeitig gewarnt, sollte die Energie nicht reichen.

„Mit der IVU.suite erhalten wir nicht nur einzelne funktionale Module, sondern eine integrierte Lösung für die unterschiedlichen Prozessstufen des Elektrobusbetriebs“, erklärt Gerrit Spijksma, Geschäftsführer von Qbuzz.

Den Vorteil der IVU-Lösung sieht Spijksma vor allem darin, dass alle Fahrzeuge der Qbuzz-Flotte in einem System vereint sind und es deshalb keine Rolle spiele, ob Diesel- oder batteriebetriebene Busse unterwegs seien.

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