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Gipfelgeschichten – Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee

Ab Mitte Oktober ist es wieder soweit – dann dreht sich in der mittlerweile 17. Auflage der Tegernseer Filmschau wieder alles um die Begegnung von Mensch und Berg.

„Manchmal verändern Filme bei den Kinobesuchern sogar den Blickwinkel und schaffen so neues Verständnis, weil einem drastisch vor Augen geführt wird, wie sensibel und verletzlich die so mächtig erscheinende Bergwelt in Wirklichkeit ist“, sagt Festivaldirektor Michael Pause. (Foto: BFF)
„Manchmal verändern Filme bei den Kinobesuchern sogar den Blickwinkel und schaffen so neues Verständnis, weil einem drastisch vor Augen geführt wird, wie sensibel und verletzlich die so mächtig erscheinende Bergwelt in Wirklichkeit ist“, sagt Festivaldirektor Michael Pause. (Foto: BFF)
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Martina Weyh

Fünf Tage lang, vom 16. bis zum 20. Oktober, haben bergbegeisterte Cineasten wieder Gelegenheit, am malerischen Tegernsee inmitten der bayerischen Alpen in die vielfältige Thematik rund um das Verhältnis Mensch und Berg einzusteigen. In diesem Jahr werden 92 Filme von Regisseurinnen und Regisseuren aus 32 Ländern gezeigt – von kühnen Glanzleistungen über eindrucksvolle Dokumentationen bis hin zu berührenden Einzelporträts.

Drei Weltpremieren stehen in diesem Jahr in Tegernsee auf dem Programm: ein Porträt des vor über 50 Jahren nach Amerika emigrierten österreichischen Skilehrers Toni Sponar, der seitdem jedes Jahr zwei Skisaisonen erlebt – in Colorado und in Chile, das Kurzfilm-Experiment „Wenn der Berg spricht“ des Rosenheimer Filmemachers Puria Ravahi, und „Mythos Cerro Torre“, in dem sich Reinhold Messner mit der umstrittenen Erstersteigung des patagonischen Traumbergs durch Cesare Maestri auseinandersetzt.

„Es sind gerade diese so behutsam erzählten Geschichten, voller Respekt vor dem Berg und den Protagonisten, die uns immer aufs Neue begeistern“, so Michael Pause, der Direktor des Festivals, über die Faszination des Bergfilms.

Darüber hinaus wird es heuer auf dem Festival zwei Schwerpunkt-Vorstellungen geben, die anlässlich des 100. Geburtstages an den Everest-Erstbesteiger Edmund Hillary gedenken und an die beiden Tiroler Bergsteiger David Lama und Hansjörg Auer, die im April in Kanada tödlich verunglückt sind.

Last not least ein Grund zum Feiern – auf dem traditionellen Abend des Deutschen Alpenvereins werden 150 Jahre Vereinsgeschichte begangen.

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