Kooperation: FlixBus setzt auf Schienenverkehr

Neue FlixTrain GmbH bündelt Zusammenarbeit mit Bahnverkehr.
Erst Bus, dann Schiene? Der Fernbusanbieter FlixBus unterstützt durch eine Vertriebskooperation die Wiederaufnahme des Locomore-Zugs. (Foto FlixMobility GmbH)
Erst Bus, dann Schiene? Der Fernbusanbieter FlixBus unterstützt durch eine Vertriebskooperation die Wiederaufnahme des Locomore-Zugs. (Foto FlixMobility GmbH)
Julia Lenhardt

FlixBus steigt in den Schienenverkehr ein: Der Fernbusanbieter FlixBus unterstützt nach eigenen Angaben seit Kurzem mit einer neuen Vertriebskooperation die Wiederaufnahme des Locomore-Zugs nach der Insolvenz des Fernzug-Startups Locomore GmbH & Co. KG, Berlin. Die Kooperation bündelt das Unternehmen in der neu gegründeten Gesellschaft FlixTrain GmbH, München, erklären die Verantwortlichen.

Wiederaufnahme der Strecke Berlin-Stuttgart

Bahntickets für die Locomore-Strecken werden ab sofort über die FlixBus-Plattform sowie alle Vertriebssysteme des Fernbusanbieters verkauft, so das Unternehmen. Das private Verkehrsunternehmen LEO Express mit Sitz in Prag, mit dem FlixBus seit 2015 in Tschechien kooperiert, soll demnach die Locomore-Verkehre fortführen. Ab Ende August sollen Fahrten für die Trasse Berlin-Stuttgart wieder angeboten werden.

Vernetzung öffentlicher Verkehre

Auch in Österreich verknüpft FlixBus seine Fernbus-Linien bereits seit 2013 mit dem privaten Eisenbahnunternehmen Westbahn, Wien. Zudem kooperiert der Fernbusanbieter mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG, so die Experten. „Wir glauben, dass die Vernetzung von öffentlichen Verkehrsmitteln auch in Deutschland die Zukunft der Mobilität ist“, bilanziert FlixBus Gründer und Geschäftsführer André Schwämmlein.

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