Fernbusmarkt: FlixBus übernimmt Sparte „Hellö“ der ÖBB

Integration ins FlixBus-Netz ab August 2017 zusammen mit Blaguss geplant.
FlixBus in Österreich: Ab August fahren auch die Hellö-Busse der ÖBB für den Fernbuspionier. (Foto: FlixBus)
FlixBus in Österreich: Ab August fahren auch die Hellö-Busse der ÖBB für den Fernbuspionier. (Foto: FlixBus)
Anja Kiewitt

Der Fernbusanbieter FlixBus übernimmt die Fernbussparte der Österreichischen Bundesbahnen-Holding Aktiengesellschaft (ÖBB), Wien. Die Fernbusse der "Hellö"-Flotte sollen bis Ende Juli zunächst weiterfahren. Ab August werden bestehende Hellö-Linien dann in das europaweite FlixBus-Streckennetz integriert und über FlixBus vertrieben. Die Verbindungen können zukünftig im Rahmen einer Kooperation auch über das ÖBB-Portal "Wegfinder.at" gebucht werden, teilt die FlixMobility GmbH, München, mit.

Netzintegration statt Parallelverkehr

Aktuell verbinden die Hellö-Busse auf grenzüberschreitenden Linien zahlreiche Ziele in Nachbarländern wie Deutschland und Italien. Der Wiener FlixBus-Partner Blaguss Reisen GmbH übernimmt im Rahmen der Transaktion den operativen Betrieb der Hellö-Linien. Auf beliebten Strecken kommen so Zusatzkapazitäten zum Einsatz. Zeitgleich erweitert FlixBus das bestehende Fernbusnetz um neue Verbindungen und mehr Ziele im In- und Ausland. Jochen Engert: „Statt Parallelverkehren schaffen wir durch die Netzintegration mehr Reisemöglichkeiten.“

Hellö startete im Sommer 2016

Rückblick: FlixBus ist 2013 als Startup im Rahmen der Marktöffnung zunächst in Deutschland gestartet. Im Sommer 2014 erweiterte FlixBus gemeinsam mit der österreichischen Blaguss-Gruppe erstmals sein Fernbusnetz Richtung Österreich und seit Kurzem Richtung mittel- und osteuropäische Länder (CEE) (busplaner berichtete). Die ÖBB-Fernbus GmbH wurde im Oktober 2015 gegründet und startete im Sommer 2016 mit internationalen Linien unter der Marke Hellö (busplaner berichtete).

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