Flix mit blendender Sommerbilanz

Mehr als 34 Mio. Reisende weltweit waren im Zeitraum vom 1. April bis 30. September mit dem Mobilitätsanbieter unterwegs.

Auf einen sehr profitablen Rekordsommer blickt der weltweit agierende Mobilitätsanbieter Flix zurück. (Grafik: Flix)
Auf einen sehr profitablen Rekordsommer blickt der weltweit agierende Mobilitätsanbieter Flix zurück. (Grafik: Flix)
Martina Weyh

Auf einen sehr profitablen Rekordsommer blickt der weltweit agierende Mobilitätsanbieter Flix zurück – heute (10. November) hat das Unternehmen seine blendende Bilanz veröffentlicht.

Demnach nutzen im Zeitraum vom 1. April bis zum 30 September mehr als 34 Mio. Menschen weltweit die Angebote von FlixBus, FlixTrain, Greyhound in Nordamerika sowie Kamil Koc in der Türkei. Über 3.000 Reiseziele in Europa, Nordamerika, der Türkei und Brasilien wurden im zweiten und dritten Quartal dieses Jahres angesteuert.

Verglichen mit dem gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr verzeichnet Flix nach eigenen Angaben ein Wachstum von rund 130 %. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die wiederkehrende Nachfrage nach der Pandemie sowie die wachsende Bedeutung von kollektiver und nachhaltiger Mobilität in der Bevölkerung, kommentiert Flix die positive Entwicklung.

Die Erholung des Flix-Geschäfts nach Corona-bedingten Herausforderungen in den Jahren 2020 und 2021 werde vorrangig durch globale Expansion vorangetrieben – die Passagierzahlen der Flix-Gruppe lägen sogar über jenen von 2019, heißt es in der begleitenden Pressemitteilung.

„Flix ist heute stärker denn je. Das zeigt, dass sich unser Ansatz des nachhaltigen und bedachten Wiederaufbaus des Netzwerks bewährt hat. Wir halten an der Strategie fest, die Mobilität der Zukunft auf profitable und nachhaltige Weise mitzugestalten. Die Expansion nach Brasilien, in die USA, nach Kanada, Portugal und in die baltischen Staaten während der Pandemie war ein wichtiger und erfolgreicher Schritt auf dem Weg zu unserer Vision, erschwingliche und nachhaltige Mobilität für alle Menschen auf der ganzen Welt anzubieten“, erläutert Flix-CEO André Schwämmlein das profitable Geschäftsergebnis.

Sommer-Geschäft in der DACH-Region trotz 9-Euro-Ticket profitabel

Auch in der DACH-Region konnte Flix ein einträgliches Geschäftsergebnis für das zweite und dritte Quartal 2022 vermelden – nach Ansicht des Flix-CEO zeigten die Zahlen, dass Fernbusse ein essenzieller Baustein für nachhaltige Mobilität sind und auch künftig bleiben werden – obwohl man dort im Sommer großen Herausforderungen wie dem 9-Euro-Ticket gegenübergestanden habe. Schwämmlein betonte erneut die Bedeutung von Fernbussen für das kommende Deutschlandticket:

„Alle Umfragen zeigen, dass sich die Menschen eine Integration der Fernbusse in das Deutschlandticket wünschen. Wir stehen bereit.“

Wachstum europaweit

Alle führenden europäischen Flix-Märkte hätten sich hervorragend von den Auswirkungen der Pandemie erholt und seien im Vergleich zu 2021 signifikant gewachsen – Deutschland, Italien, Frankreich und Polen seien dabei die größten Märkte. Im Vergleich zum Vorjahr habe Flix im zweiten und dritten Quartal 2022 einen Fahrgastzuwachs von über 140 % erreicht.

Um die Menschen in der Ukraine in der derzeitigen Situation zielgerichtet zu unterstützen, hat Flix dort zusätzliche Verbindungen eingerichtet und verzeichnete nach eigenen Angaben hier das höchste relative Fahrgastwachstum.

Erfolgreicher Sommer für Flix Nordamerika

Im Juli 2022 gründete Flix SE die Flix North America Inc., um die beiden Tochterunternehmen FlixBus Inc. und GLI (Greyhound Lines Incorporated) zentral für die USA, Kanada und Mexiko zu steuern.

In der Hochsaison 2022 wurden rund 1.400 Ziele von FlixBus und Greyhound verbunden –  Flix North America Inc. meldet für das zweite und dritte Quartal 2022 einen Fahrgastzuwachs von 30 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres.  

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