Investor steigt bei Pinkbus ein

Der Kölner Early-Stage-Investor Venista Ventures sieht beim ebenfalls in der rheinischen Metropole angesiedelten Fernbus-Start-up großes Wachstumspotenzial.

Die beiden Pinkbus-Geschäftsführer, Christian Höber und Timo Engelmann, sind guten Mutes, die Corona-Krise zu bewältigen und freuen sich über das Vertrauen des Investors Venista Ventures in ihr Geschäftsmodell. (Foto: Pinkbus)
Die beiden Pinkbus-Geschäftsführer, Christian Höber und Timo Engelmann, sind guten Mutes, die Corona-Krise zu bewältigen und freuen sich über das Vertrauen des Investors Venista Ventures in ihr Geschäftsmodell. (Foto: Pinkbus)
Martina Weyh

Thomas Neveling von Venista Ventures ist trotz Corona zuversichtlich. Mit einer sechsstelligen Summe ist der Early-Stage-Investor gerade beim Mobility-Start-up Pinkbus eingestiegen. Das Geld soll dazu dienen, das Produkt Pinkbus weiterzuentwickeln und den Fahrgästen ein noch besseres Erlebnis zu bieten. Die Geschäftsidee von Pinkbus, sich rein auf Expressverbindungen zu spezialisieren, findet er überzeugend. Einen Anbieter, der konsequent ohne Zwischenhalte fährt, gäbe es so auf dem umkämpften Fernbusmarkt nicht.

Auch im Konzept der transparenten Preise, der einfachen Handhabung und dem verlässlichen Komfort sieht Neveling großes Zukunftspotenzial. Er ist überzeugt, dass die Corona-Zeit für Pinkbus Chancen berge, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

„Wir sind sehr froh, in dieser außergewöhnlichen Zeit einen wichtigen Grundstein für die weitere Entwicklung von Pinkbus gelegt zu haben“, sagt Tino Engelmann, der gemeinsam mit Christian Höber die Pinkbus-Geschäfte führt. „Obwohl unsere Busse gerade stillstehen und unser Umsatz quasi komplett weggebrochen ist, spiegelt dieses Investment das Vertrauen in unser Team und den Glauben an unser Geschäftsmodell wider.“

Derzeit ist noch völlig unklar, wann die Pinkbus-Räder wieder rollen können. Geschäftsführer Christian Höber rechnet jedoch im Verlauf der kommenden Wochen damit, erste Linien wieder betreiben zu können.

„Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die Menschen zuerst wieder in Deutschland reisen, bevor sie sich in den Flieger nach Spanien setzen. Hier liegt für unser Geschäftsmodell eine große Chance“, ist Höber überzeugt.

Mit einem Aktionsangebot versucht Pinkbus derzeit Kunden auf die Post-Corona-Zeit einzustimmen und verkauft eine MobilityCard für 29 Euro. Bis Ende 2021 können Fahrgäste damit in einem Monat ihrer Wahl das gesamte Streckennetz von Pinkbus bereisen.

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