FlixBus: Neustart der internationalen Linien

Der Fernbusanbieter fährt ab sofort insgesamt rund 80 deutsche Ziele an und startet ab dem 18. Juni acht internationale Ziele.

Mit Hygienekonzept startet FlixBus national und international wieder durch. (Foto: FlixBus)
Mit Hygienekonzept startet FlixBus national und international wieder durch. (Foto: FlixBus)
Claus Bünnagel

FlixBus baut das deutsche Streckennetz weiter aus und startet erste internationale Verbindungen. Seit knapp zwei Wochen ist der europäische Fernbusprimus mit einem europaweiten Hygienekonzept wieder auf deutschen Straßen unterwegs. Die anfänglich rund 50 deutschen Ziele werden ab dem 10. Juni um rund 30 weitere ergänzt. Erste internationale Verbindungen von und nach Deutschland sollen ab dem 18. Juni in das Streckennetz aufgenommen werden. Das angebotene Streckennetz orientiert sich maßgeblich an der Nachfrage und Auslastung: Sehr gut gebuchte Verbindungen werden erweitert, um die Auslastung adäquat zu verteilen. Um den Reisenden mehr Transparenz zu bieten, testet das Unternehmen mit kommender Woche zudem ein neues Tool, das Passagieren die Auslastung der Busse auf der FlixBus-Website anzeigt. 

Ausbau des Streckennetzes 

Auch zukünftig plant der grüne Mobilitätsanbieter weitere Ziele auf Basis der Nachfrage anzubieten. Ab 10. bzw. 11. Juni zählen neben Großstädten wie Bonn, Frankfurt (Oder), Lübeck, Bochum und Mainz auch kleinere Städte wie Achim, Bamberg, Ingolstadt, Ulm und Siegen zu den neuen Zielen. Zudem bietet FlixBus Verbindungen zum Flughafen Berlin-Tegel, dem Frankfurt Airport und dem Flughafen München, wo man aufgrund der Öffnung vieler innereuropäischer Grenzen wieder mit steigenden Passagierzahlen rechnet. Ab dem 18. Juni werden zusätzlich internationale Verbindungen angeboten wie z.B. zwischen München und Zürich, Saarbrücken und Wien oder Berlin und Amsterdam. Alle Verbindungen sind ab sofort online und über die FlixBus-App buchbar. 

Neue Tools 

FlixBus hat ein neues Informationstool entwickelt, das die Auslastung im Bus anzeigt. Zunächst steht dieser Service Passagieren unter www.flixbus.de in der Testversion zur Verfügung. Auf diese Weise können sie im Voraus und basierend auf der Auslastung entscheiden, beispielsweise einen Sitzplatz zu reservieren oder auf eine andere Verbindung umzusteigen. Der Fernbusanbieter startet das Tool auf der Website und plant den Service zeitnah für alle Passagiere freizuschalten und via App zur Verfügung zu stellen. 

Seit 2018 haben Kunden über die Webseite und die mobile FlixBus App die Möglichkeit, zusätzlich zu ihrem eigenen Sitzplatz auch den Nachbarsitz zu buchen, um mehr Platz zu haben. Die Funktion ist innerhalb des Buchungsprozesses über die Website, Geschäfte oder Reisebüros für alle Reisen zugänglich, für die Sitzplatzreservierungen verfügbar sind. Sowohl der ursprüngliche Sitzplatz als auch der zusätzliche leere Platz werden nach dem Kauf auf dem Ticket angezeigt. 

Umfangreiche Hygienemaßnahmen 

Mit der Ausweitung des Streckennetzes bleiben die von FlixBus in Zusammenarbeit mit Experten und Behörden entworfenen umfangreichen Maßnahmen für Hygiene und Sicherheit weiter bestehen. So werden beispielsweise die Busse nach jeder Fahrt gründlich desinfiziert und zusätzlich zur Frischluftzufuhr durch die Belüftungsanlagen während der Fahrt regelmäßig gelüftet. Der Ein- und Ausstieg erfolgt derzeit ausschließlich über die hintere Bustür. Eine berührungslose digitale Ticketkontrolle und bereitstehendes Desinfektionsmittel an Bord bilden einen weiteren Teil des Hygienekonzepts. Der mittlerweile gewohnte Sicherheitsabstand von 1,5 m ist sowohl in den Wartebereichen an den Haltestellen als auch beim Ein- und Ausstieg zu beachten. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist bei Ein- und Ausstieg sowie während der gesamten Fahrt Pflicht. 

Die aktuellen Sicherheitsanweisungen erhalten FlixBus Passagiere mit der Buchungsbestätigung beim Onlineticketkauf. Sie werden zudem von den Fahrern an Bord noch einmal erklärt und können zusätzlich vorab auf unserer Homepage nachgelesen werden. Die vom Fernbusanbieter eingeführten Maßnahmen gehen nach eigenen Angaben über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Das Unternehmen appelliert jedoch auch weiterhin an seine Fahrgäste, ihre Reise nur dann anzutreten, wenn sie beschwerdefrei sind und sich ansonsten auch in Eigenverantwortung an die Sicherheitsmaßnahmen wie Abstandshaltung an den Haltestellen, beim Ein- und Aussteigen sowie der Kofferbe- und -entladung und an die Maskenpflicht zu halten. 

Ziele ab 12. Juni 2020 

Achim, Augsburg, Bad Hersfeld, Bamberg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Köln, Cottbus, Erlangen, Frankfurt (Oder), Frankfurt Flughafen, Freyung, Gießen, Günzburg, Heilbronn, Ingolstadt, Limburg (Lahn), Lübeck, Magdeburg, Mainz, Montabaur, München Flughafen, Oldenburg, Siegen, Stuttgart, Trier und Ulm.

Ziele ab 18. Juni 2020 

Ahlbeck, Ahrenshoop, Amsterdam, Amsterdam, Bansin, Bielefeld, Born (Darß), Born (Darß), Konstanz, Dierhagen, Frankfurt Hahn, Garmisch-Partenkirchen, Görlitz, Graal-Müritz, Groningen, Heringsdorf, Homburg, Innsbruck, Isselburg, Jihlava, Kaiserslautern, Kölpinsee, Korswandt, Koserow, Krefeld, Landau, Leer, Lindau, Magdeburg, Meersburg, Mittenwald, Mönchengladbach, Münster, Neunkirchen, Nijmegen, Passau, Pforzheim, Pirmasens, Prague, Prague, Prerow, Regensburg, Rosenheim, Saarbrücken, Schweinfurt, Seefeld, Ückeritz, Uplengen, Usedom, Utrecht, Wien, Wien Flughafen, Wieck (Darß), Wustrow, Zempin, Zingst, Zinnowitz, Zirchow, Znojmo, Zurich und Zweibrücken.

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