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Wuppertal: Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte erhält Gefa-Oldtimer

Aufwändige Restaurierung und Rückbau in Originalzustand bis 2020 geplant.
Jochen Jehmlich (Mitte), Sprecher der Geschäftsführung der Gefa Bank, übergab im November den Gefa-Oldtimer an Detlef Kamp (l.) und Roland Schmidt von der Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte. (Foto: Gefa Bank)
Jochen Jehmlich (Mitte), Sprecher der Geschäftsführung der Gefa Bank, übergab im November den Gefa-Oldtimer an Detlef Kamp (l.) und Roland Schmidt von der Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte. (Foto: Gefa Bank)
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Anja Kiewitt

Einen Büssing-Doppelstock-Bus aus dem Jahr 1960 spendet die Wuppertaler Gefa Bank GmbH an die örtliche Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte. Der "Typ D 2 U" des Braunschweiger Herstellers Büssing ist 10,50 Meter lang, 2,50 Meter breit und 4,04 Meter hoch. Mit einer Leistung von 150 PS ("U 10 Maschine") schafft der Oldtimerbus bis zu 72 km/h. Die Rarität diente einst als Gästebus von Gefa. Das Unternehmen setzt seit Jahrzehnten speziell ausgestatte Busse ein, um ihre Finanzierungs- und Leasinglösungen für den Mittelstand bei Messen und Kundenveranstaltungen vorzustellen. Zu diesem Zweck hatte Gefa 1978 den Büssing-Bus erworben, entsprechend umgebaut und bis zur Jahrtausendwende genutzt.

2020 soll Restaurierung abgeschlossen sein

Die Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte will den Oldtimer nach Jahren des Stillstands jetzt wieder zum Einsatz bringen. Es ist geplant, den Bus schrittweise und bestmöglich wieder in den Originalzustand der 60er Jahre zurückzuversetzen. Im Rahmen der aufwändigen Restaurierung soll zunächst die ursprünglich elfenbeinfarbene Lackierung wiederhergestellt werden, um das Fahrzeug 2018 der Öffentlichkeit präsentieren zu können. 2020 soll das Projekt komplett abgeschlossen sein. Bis dahin hofft die Stiftung, auch die ursprüngliche Inneneinrichtung mithilfe passender Ersatzteile weitestgehend wiedereinbauen zu können.

Künftig historische Rundtouren möglich

Dann würde der Oldtimer zu seinem 60. Geburtstag wieder über die 71 Sitzplätze verfügen, die er auch bei seiner ersten Nutzung im Linienverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe hatte. Mit dieser hohen Personenbeförderungskapazität würde er sich hervorragend für historische Rundtouren oder als Zubringer zu Kaiserwagenfahrten eignen, teilt Gefa mit. An seinen vorherigen Besitzer werde künftig noch eine Bandenwerbung der Bank erinnern, die am Oberdeck des Fahrzeugs angebracht sein wird.

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