Jungfernfahrt der Moby Fantasy: Michelangelo war bei der Schiffstaufe an Bord

Die Fähre wird die Strecke Livorno–Olbia bedienen.

Zur Schiffstaufe der Moby Fantasy gehörte auch ein großes Feuerwerk dazu. (Foto: Moby Lines)
Zur Schiffstaufe der Moby Fantasy gehörte auch ein großes Feuerwerk dazu. (Foto: Moby Lines)
Claus Bünnagel

Mitte Juni wurde die Moby Fantasy, eine der größten und umweltfreundlichsten Fähren der Welt, feierlich im Hafen von Olbia getauft. Neben dem italienischen Skistar Sofia Goggia, die als Taufpatin fungierte, sowie Model und Schauspielerin Giorgia Palmas war auch zahlreiche Politprominenz an Bord. Michelangelo International Travel (MIT) wurde durch Helena Rüdisser vertreten, Head of Business DACH.

Moby Lines ist seit Jahrzehnten ein sehr guter Partner von uns, und es war uns eine Ehre, bei dem großen Event der Reederei, die die Mittelmeerinseln Sardinien, Elba und Korsika bedient, dabei zu sein. (Rüdisser)

Sie nahm die Einladung zur Schiffstaufe mit anschließendem Feuerwerk zum Anlass, um die Moby Fantasy für die MIT-Kunden genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Was sofort auffällt und beeindruckt, ist die unglaubliche Größe des Schiffes, das – im Unterschied zu den anderen sehr bunt gehaltenen Fähren – wieder mit dem blauen Wal, dem historischen Logo des Unternehmens, bemalt ist. Die Fantasy ist 237 m lang sowie 33 m breit und bietet den Passagieren somit viel Platz. (Rüdisser)

Strecke Livorno–Olbia

Die Fähre, die auf der Strecke Livorno–Olbia verkehrt, kann bis zu 3.000 Personen und 300 Busse bzw. Lkws oder 1.300 Autos befördern.

Im Inneren ist alles hell, lichtdurchflutet und mit freundlichen Farben gestaltet, die das Thema Meer widerspiegeln. Das Raumkonzept ist absolut durchdacht und lädt umgehend zum Wohlfühlen und Genießen der Reise ein. (Rüdisser)

Sehr angetan war die Michelangelo-Mitarbeiterin von den 441 Kabinen der neuen Fähre: „Das Design sowohl der Innen-, wie auch der Außenkabinen ist sehr modern, auch hier dominieren helle Holztöne. Das schafft Urlaubsfeeling von Anfang an. Alle Kabinen haben den Standard von Kreuzfahrtschiffen, ein absoluter Pluspunkt.“ (Rüdisser)

Abwechslung beim kulinarischen Angebot

Ein À-la-carte-Grill-Restaurant mit offener Show-Küche, ein Bistro am Bug mit Panoramablick, die Sportbar und eine Bar im Freien auf Deck 11 sorgen für Abwechslung beim kulinarischen Angebot.

Schön finde ich auch die Promenade an der Backbord- und Steuerbordseite, die mit einladenden Sesseln und Sofas ausgestattet ist. Hier kann man flanieren, plauschen und die Aussicht genießen. Gut gemacht ist zudem der Empfangsbereich, an dem man bereits viele Infos zum Schiff auf interaktiven Monitoren entdecken kann. Und die breite Rolltreppe, die die Passagiere neben den Liften zu den verschiedenen Bereichen bringt, ist ebenfalls sehr positiv. Alles in allem können wir die neue Moby Fantasy mit bestem Gewissen empfehlen. (Rüdisser)