Dem Fachkräftemangel in der Busbranche entgegenwirken

Bayerische Busunternehmen setzen auf Ausbildung
Redaktion (allg.)

In Bayern sind gegenwärtig in den 1.200 privaten und öffentlichen Verkehrsbetrieben rund 18.000 Busfahrer beschäftigt, die jährlich 780 Millionen Fahrgäste im ÖPNV, Schüler-, Berufs-, Reise- und Fernlinienverkehr befördern. Im Fahrdienst wird ihre Zahl auch mittelfristig notwendig sein, um die Mobilität sicher zu stellen. Das geht aus einer aktuellen Blitzumfrage des Landesverbandes Bayrischer Omnibusunternehmen (LBO) hervor.

Ausbildungsoffensive geplant

Der Landesverband befragte 140 Verkehrsunternehmer im Freistaat zum Thema Fachkräftemangel. Alle Teilnehmer bestätigten, dass der Fachkräftemangel eine der großen Herausforderungen der Branche sei. Über 45 Prozent der Unternehmen gaben in der Umfrage an, dass sie dem Fahrermangel mit einer Ausbildungsoffensive begegnen wollen. Im Wettbewerb um Fachkräfte werden in Zukunft die sozialen und tariflichen Arbeitsbedingungen eine noch größere Rolle spielen. Erfreulicherweise habe sich die Zahl der Inhaber von Busführerscheinen im Jahr 2014 auf 42.000 stabilisiert, so der LBO.

(kb)
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