Europa: Neue Reisewarnungen und Risikogebiete

Die Bundesregierung hat weitere Reisewarnungen ausgesprochen. Neue Risikogebiete laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind nun:

Die Bundesregierung hat die Liste der Länder, für die Reisewarnungen gelten, in den vergangenen Tagen ergänzt. (Foto: Pixabay/geralt)
Die Bundesregierung hat die Liste der Länder, für die Reisewarnungen gelten, in den vergangenen Tagen ergänzt. (Foto: Pixabay/geralt)
Claus Bünnagel

Dänemark: die Region Hovedstaden (einschließlich der Hauptstadt Kopenhagen) Frankreich: die Regionen Bretagne, Centre-Val de Loire und Normandie 
Irland: die Region Dublin 
Kroatien: die Gespanschaft Lika-Senj 
Luxemburg: das gesamte Land ohne Ausnahmen
Niederlande: die Provinz Utrecht 
Österreich: Vorarlberg, Tirol
Portugal: der Großraum Lissabon 
Rumänien: der Kreis Covasna 
Slowenien: die Region Primorsko-notranjska (Küstenland-Innerkrain) 
Tschechien: das gesamte Land ohne Ausnahmen
Ungarn: die Region Györ-Moson-Sopron 

Alle vom RKI ausgewiesenen Risikogebiete siehe unter https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Die Einstufung als Risikogebiet durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat folgende Auswirkungen: 

  • Kostenfreie Stornomöglichkeit von Pauschalreisen durch Kunden: Liegt für ein Land eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts vor, wurde von den Gerichten für die bisherige Rechtslage „höhere Gewalt oder ein erhebliche Gefährdung“ anerkannt, die zu einem Rücktritt ohne Entschädigung für den Reiseveranstalter nach § 651 h III 1 BGB berechtigt 
  • Quarantänepflicht, Testpflicht und Meldepflicht beim örtlichen Gesundheitsamt nach Rückkehr
  • Ausgabe von Aussteigekarten: Verkehrsunternehmen, die Reisende aus einem Risikogebiet direkt nach Deutschland befördern, sind verpflichtet, den Reisegästen neben dem Informationsblatt auch eine Aussteigekarte zum Ausfüllen auszuhändigen und diese gebündelt nach der Einreise an die zuständige Gesundheitsbehörde zu übermitteln. Die Aussteigekarten stehen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Alle Infos hierzu siehe Bundesgesundheitsministerium
  • Meldung einer Ansprechperson an das RKI: Busunternehmen, die Reisende direkt aus einem Risikogebiet nach Deutschland befördern, müssen gegenüber dem Robert-Koch-Institut per E-Mail an oegd-kontakt@rki.de eine erreichbare Ansprechperson im Betrieb benennen
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