EU: Einige Reisewarnungen sollen ab 1. Juli aufgehoben werden

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa will die EU die Einreisewarnungen für 14 Länder außerhalb der EU aufheben.

 

Mit einer offiziellen Bekanntgabe des EU-Beschlusses wird laut dpa zeitnah gerechnet. Pflicht ist die Umsetzung für die Mitgliedstaaten aber nicht – denn Grenzöffnungen und -schließungen liegen in nationaler Kompetenz. (Foto: pixabay/Markus Winkler)
Mit einer offiziellen Bekanntgabe des EU-Beschlusses wird laut dpa zeitnah gerechnet. Pflicht ist die Umsetzung für die Mitgliedstaaten aber nicht – denn Grenzöffnungen und -schließungen liegen in nationaler Kompetenz. (Foto: pixabay/Markus Winkler)
Martina Weyh

Grünes Licht für 14 Länder außerhalb der EU – nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) dürfen ab 1. Juli Menschen aus Algerien, Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay wieder die Grenzen der Europäischen Union überqueren. Laut dpa-Meldung soll China nur dann berücksichtigt werden, wenn im Gegenzug auch Einreisebeschränkungen für Europäer aufgehoben werden.

Grundlage der Entscheidung ist eine ähnliche Neuinfektionsrate mit dem Corona-Virus in den genannten Ländern wie im Durchschnitt der EU. Die 14-tägige wechselseitige Quarantänepflicht entfällt.

Die Liste der Länder soll nach dpa-Angaben fortlaufend engmaschig überprüft werden. Entscheidend seien neben der Rate von nicht mehr als 16 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von zwei Wochen auch ein stabiler oder abnehmender Trend sowie geeignete Maßnahmen zur Eindämmung der Viruserkrankung, unter anderem durch die Kontaktverfolgung von Infizierten.

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