Ostdeutschland

Reiselust 2007 ungebrochen
Redaktion (allg.)
Die ostdeutsche Reiselust „ist ungebrochen stark“, analysierte das Leipziger Institut für empirische Forschung (LEIF) in seinem aktuellen Reisebarometer. In Zeiten des „allgemein verbreiteten Frustes haben Reisen die Funktion des Ausgleiches“, betonte LEIF-Chef Dr. Harald Schmidt. So gibt es trotz finanzieller Einschränkungen einen deutlichen Reisetrend. Besonders unternehmenslustig ist die Busreisealtersgruppe 50 plus. Weit über 70 Prozent der 50- bis 65-Jährigen waren 2006 auf Achse. Sie gaben durchschnittlich 900 Euro aus. Deutschland bleibt nach wie vor die wichtigste Destination. Nur noch 44 Prozent aller Ostdeutschen reisten 2006 ins Ausland. Da führt Spanien vor Österreich und Italien. LEIF stellt seit zehn Jahren fest: „Bei der Reiseentscheidung ist der Preis wichtig. Die Qualität ist jedoch wichtiger!“ Der Bus konnte mit neun Prozent leicht zulegen (2005: acht Prozent), bleibt aber hinter dem Pkw und dem Flugzeug auf Platz drei. Nahezu drei Viertel der Ostdeutschen werden sich 2007 auf ihren Reisen weniger leisten können. 23 Prozent müssen sich im kommenden Reisejahr „sehr stark einschränken“. Begehrt bleiben die deutschen Ziele: Ostsee, Bayern, Nordsee und Brandenburg.
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