RDA Group Travel Expo 2017: Gleiche Besucherzahlen bei mehr Ausstellern

Trendforum in Friedrichshafen beleuchtete Änderungen im Reiserecht.
Rund 1.500 Fachbesucher trafen bei der zweiten RDA-Messe in Friedrichshafen auf 430 Aussteller – laut Verband ein Ausstellerplus von rund 23 Prozent bei gleichbleibenden Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr. (Foto: Lenhardt).
Rund 1.500 Fachbesucher trafen bei der zweiten RDA-Messe in Friedrichshafen auf 430 Aussteller – laut Verband ein Ausstellerplus von rund 23 Prozent bei gleichbleibenden Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr. (Foto: Lenhardt).
Julia Lenhardt

Zwei Tage, zwei Hallen, 1.500 Fachbesucher, 430 Aussteller und ein neuer Präsident – dies ist die Bilanz der zweiten Bus- und Gruppentouristik-Messe in Friedrichshafen, die zum ersten Mal unter dem neuen Namen „RDA Group Travel Expo“ lief und die Mitte April am Bodensee stattfand. Laut dem Veranstalter, der RDA-Workshop Touristik-Service GmbH, Köln, kamen rund 23 Prozent mehr Aussteller als im Vorjahr zu der Messe (busplaner berichtete), um Fachbesuchern vor allem aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich ihre Angebote zu präsentieren. Der vor Ort frisch gekürte RDA-Präsident Benedikt Esser, Geschäftsführer der Busunion GmbH, Hürth, eröffnete die RDA Group Travel Expo mit den Worten „Die Hallen sind voll – wer hätte das gedacht.“

Wahl am Vortag der Messe

Bei der 66. Mitgliederversammlung des RDA Internationaler Bustouristik Verband e.V., Köln, die am 19. Juli, einen Tag vor der Messe stattfand, wurde Esser zum neuen RDA-Präsidenten gewählt und löste Richard Eberhardt nach 15 Jahren Amtszeit ab (busplaner berichtete). Dr. Ulrich Basteck, geschäftsführender Gesellschafter des Bus- und Gruppenreiseveranstalters Wörlitz Tourist GmbH, wurde zum Vizepräsidenten ernannt.

Schlechter Termin

Bei einer annähernd gleichen Besucherzahl wie 2016 beklagten einige Aussteller leere Gänge und wenig Besucherzulauf. Den Grund für die mäßige Besucherzahl sahen einige Aussteller in dem gewählten Messetermin, der mitten in den Osterferien lag. Obwohl ein früher Termin für den Einkauf gut sei, müsse man bei der Planung solche Sonderzeiten beachten. „Die Messe verlief schwächer als im letzten Jahr“, kommentierte Tanya Trommer von der Alpetour Touristische GmbH, Starnberg, die Veranstaltung.

Gute Gespräche

In den Gesprächen, die busplaner in den Messehallen führte, lobten viele Aussteller jedoch die Qualität der Unterhaltungen und Termine. Man könne sich für die einzelnen Besucher Zeit nehmen und intensiv über die einzelnen Produkte informieren, erklärte Jessica Wahl von der Omnicar Fahrzeughandel GmbH mit Sitz in Bühl. Auch wurden die tageslichtdurchfluteten Messehallen als angenehm hervorgehoben. Die meisten Aussteller wollten auch die kommende RDA Group Travel Expo in Köln besuchen, die laut dem Verband Anfang Juli in Köln stattfinden soll.

Digitalisierung und Reiserecht im Fokus

Im Trendforum standen während der Messe in Friedrichshafen unter anderem dasThema Digitalisierung sowie die Vorbereitung auf das neue Reiserecht, das voraussichtlich im Sommer 2018 in Kraft treten soll, im Fokus. Der Rechtsanwalt Prof. Dr. Harald Bartl gab einen Einblick in die kommenden reiserechtlichen Änderungen und Tipps, wie sich Unternehmer darauf vorbereiten können. Matthias Kopp, Geschäftsführer der T.D.M. Travel & Data Marketing GmbH, Berlin, informierte über digitale Kundenbewertungen und ihren gewinnbringenden Einsatz im eigenen Busunternehmen.

Einen umfassenden Nachbericht zum 2. RDA-Workshop Friedrichshafen 2017 finden busplaner-Leser in der kommenden Mai-Ausgabe, die am 24. Mai erscheint. Eine Bildergalerie mit ersten Impressionen von der Bustouristik-Messe finden Sie >> hier.

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