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Neue Pächter im Klostergasthof Andechs

Neues Leben auf dem Heiligen Berg: Manfred Heissig und Ralf Sanktjohanser wollen neue Akzente in den historischen Mauern des Klostergasthofs setzen.

Der historische Eingang des Klostergasthof geht auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück, da der Gasthof nach der Brandschatzung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg neu aufgebaut wurde. (Kloster Andechs)
Der historische Eingang des Klostergasthof geht auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück, da der Gasthof nach der Brandschatzung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg neu aufgebaut wurde. (Kloster Andechs)
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Martina Weyh

Nach nur dreimonatiger Umbauzeit hat der knapp 600 Jahre alte historische Andechser Klostergasthof unter neuer Leitung seine Pforten wieder geöffnet. Erklärtes Ziel der beiden gastronomiererfahrenen neuen Pächter Manfred Heissig und Ralf Sanktjohanser ist es, die traditionsreiche Andechser Biertradition in den Mittelpunkt allen Geschehens zu rücken und eine darauf abgestimmte regionale Küche auf höchstem Niveau anzubieten.

Verbindung von Tradition und Moderne

Schräg gegenüber der Wirtstube ist deshalb die alte Schänke wieder in Betrieb genommen worden. Der Schankkellner wird hier den Gästen die acht verschiedenen  Andechser Biere – von Vollbier Hell bis zum Doppelbock und auf Wunsch auch Biercocktails – kredenzen. Auch Bierverkostungen stehen ab Mitte Mai im ältesten Raum des Klostergasthofs, dem Marienstüberl, auf dem Programm.

Die Küchen-, Kühl-, Heizungs- und Lüftungstechnik wurde in Zusammenarbeit mit Planern, Baufirmen und den Behörden auf den neuesten Stand gebracht. Eine Million Euro hat das Kloster nach Informationen von Christian Rieger, dem kaufmännischen Leiter der klösterlichen Wirtschaftsbetriebe in Andechs, investiert, um

„die Grundlage dafür legen, dass der langen und besonderen Geschichte des Klostergasthofes nun ein weiteres erfolgreiches Kapitel folgen kann”, so Rieger wörtlich.

In der Küche des Klostergasthofs soll Regionalität dominieren. Neben der Speisekarte mit konstanter Qualität, soll es auch tägliche Angebote geben, sagt Küchenchef Manfred Heissig.  Eins der Schmankerl im Angebot: der Andechser Krustenbraten, der schon am Vortag mariniert und dann auf Knochen und Gemüse kross gebraten wird. „Kümmel, Honig, Knoblauch, Petersilie und dunkles Bier verleihen ihm einen unverwechselbaren Geschmack“, verspricht Heissig.

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