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Geräuscharm und emissionsfrei

Erster Solaris-Elektrobus fährt in Braunschweig auf Linie
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Askin Bulut

Am 27. März 2014 fand in Braunschweig die erste Linienfahrt des induktiv geladenen, rein elektrischen Solaris Urbino 12 statt. Es ist der erste von insgesamt fünf Solaris Urbino electric, die dieses Jahr nach Braunschweig geliefert werden sollen.

Der Elektrobus ist mit einem Primove-System zur induktiven Ladung von Bombardier ausgestattet. Die Technologie setzt auf berührungslose Stromübertragung zwischen im Boden verlegten Spulen und Aufnahmespulen im Fahrzeug. Die Ladung erfolgt während des Aufenthalts des Busses auf den ausgewählten Haltestellen. Schon ein paar Minuten sollen reichen, um die Fahrt fortzusetzen. Der Solaris Urbino 12 electric ist ausgestattet mit einer kleinen Batterie, welche eine Kapazität von 60 kWh aufweist – möglich durch das System der induktiven Ladung.

Außer der Solaris Urbino 12 electric soll Solaris auch vier Urbino 18 electric an die Braunschweiger Verkehrs-AG liefern. Es werden die ersten Gelenkbusse von Solaris mit elektrischem Antrieb sein. Die Braunschweiger Verkehrs-AG besitzt eine Option zum Kauf eines zusätzlichen Batterien-Gelenkbusses. Diese Fahrzeuge werden mit einer Batterie mit einer Kapazität von 90 kWh ausgestattet.

Die Elektrobusse fahren in Braunschweig im Rahmen des Programms „Emil“ für Elektromobilität mittels induktiver Ladung. Ziel des Programms ist es, die Braunschweiger Buslinie M19 mit induktiv geladenen, elektrischen Linienbussen zu befahren.

Darüber hinaus werde Solaris eigenen Angaben zufolge dieses Jahr eine Reihe von weiteren Elektrobussen ausliefern, darunter sind zwei Urbino 12 electric für Düsseldorf, welche einen Plug-in-Anschluss erhalten. Die Busse seien so konzipiert, dass es möglich ist ein konduktives Ladesystem auf ihrem Dach zu installieren. Ausgestattet wurden diese Busse mit Batterien mit einer Kapazität von 210 kWh.

Auch in Schweden soll ein Solaris-Elektrobus fahren. Das Fahrzeug für Västerås werde mit Plug-in-Anschluss ausgestattet. Die Batterie mit einer Kapazität von 160 kWh soll in Modulen aufgeteilt werden. Zwei von diesen sollen auf dem Dach platziert und zwei weitere hinten links. So könne die Achslast gleichmäßig verteilt werden. „Eine interessante Lösung ist die Ausstattung des Busses mit einer gasbetriebenen Heizung, die aus zwei auf dem Dach installierten Gasbehältern versorgt wird. Dank dieser Maßnahme kann der Bus länger ohne Nachladung fahren“, erklärte Solaris.

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