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Minsk ordert 60 Elektrobusse bei Belkommunmash

Die Fahrzeuge sollen bis Ende April 2019 ausgeliefert werden.
Der E-Gelenkbus Vitovt Max bietet Platz für nicht weniger als 153 Passagiere. (Foto: Belkommunmash)
Der E-Gelenkbus Vitovt Max bietet Platz für nicht weniger als 153 Passagiere. (Foto: Belkommunmash)
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Claus Bünnagel

Der weißrussische Hersteller Belkommunmash hat einen Auftrag zur Lieferung von 60 Elektrobussen aus der Hauptstadt Minsk erhalten. Darunter sind 28 Einheiten des Vitovt Max (auch E433 genannt) und 32 Exemplare des E321. Die ersten 17 Stück sollen noch in diesem Jahr, die restlichen 43 bis Ende April 2019, ausgeliefert werden. Der Gelenkbus Vitovt Max besitzt eine Leistung von 163 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h sowie Platz für 153 Passagiere (bei 38 Sitzplätzen). Der E321 basiert auf der Karosserie des gleichnamigen Trolleybusses – mit knapp 12 m Länge, drei Doppeltüren und Platz für 101 Fahrgäste (bei 26 Sitzplätzen).

Viel Erfahrung mit Trolleybussen

In Minsk sind laut Belkommunmash bereits mehr als 400 seiner Trolleybusse im Einsatz. Das Unternehmen gehört zu den größten E-Bus-Herstellern in Osteuropa. Im März war gemeldet worden, dass Belkommunmash mit dem Gedanken spielt, in Georgien eine weitere Produktionsstätte für Elektrobusse zu etablieren. Unabhängig davon lieferte Belkommunmash erst Anfang des Jahres 40 O-Busse nach Togliatti. Es handelte sich um die größte Lieferung des Busspezialisten nach Russland in den letzten drei Jahren. Im Juni 2017 hatte auch die serbische Hauptstadt Belgrad einen E-Bus von Belkommunmash im Test. Viel deutet darauf hin, dass die Stadt die Anschaffung von 60 Stromern plant. Die Weißrussen wollen dabei mit niedrigen Preisen punkten.

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