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Umweltstudie: Klimaneutraler Verkehr ist möglich

Im Auftrag des BMUB untersuchte das Öko-Institut verschiedene Szenarien.
Für einen klimaneutralen Verkehr, müsste unter anderem die Energiebasis des Verkehrs auf erneuerbare Energien umgestellt werden. (Foto: Solaris)
Für einen klimaneutralen Verkehr, müsste unter anderem die Energiebasis des Verkehrs auf erneuerbare Energien umgestellt werden. (Foto: Solaris)
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Anja Kiewitt

Mit Effizienz, einer stärkeren Elektrifizierung und erneuerbaren Energien lässt sich ein vollkommen treibhausgasneutraler Verkehr organisieren. Das geht aus der Untersuchung „Renewbility" hervor, die das Bundesumweltministerium (BMUB) kürzlich in Berlin vorgestellt hat. Im Auftrag des BMUB untersuchte das Freiburger Öko-Institut e.V. verschiedene Szenarien der Mobilität von morgen und diskutierte sie mit Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Klimaschutz schafft Wachstum

Das Ergebnis: Ein treibhausgasneutraler Verkehr kann wachstumsfördernd sein und dabei die Mobilität und die Lebensqualität verbessern. „Die Optionen sind da, die Chancen für Wirtschaft, Umwelt und die Menschen sind groß. Renewbility zeigt uns: Klimaschutz im Verkehr, das geht! Und zwar ohne Einbußen bei Wachstum und Wohlstand, sondern im Gegenteil mit einem Mehr an Lebensqualität",  kommentiert Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin, die Ergebnisse.

Weniger Kosten, höhere Lebensqualität

Dazu müsse die Energiebasis des Verkehrs auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Und: Effiziente Fahrzeuge und Verkehrsträger müssen Vorrang haben. Letzteres sei aus zwei Gründen besonders wichtig. Zum einen spare es viele Kosten, wenn auch erneuerbare Energien nicht unnötig vergeudet werden. Und zum anderen erhöhe es die Lebensqualität drastisch, wenn neben einer Energiewende auch mehr umweltschonendere Verkehrsmittel zum Einsatz kommen. Bisher sei oft angenommen worden, dass ein umweltfreundlicher Verkehr letztlich die Mobilität vieler Menschen oder der Wirtschaft einschränken müsste.

Kampagne gestartet

Mit der Kampagne "Zeit für #Mobilwandel" will das BMUB zeigen, wohin die Reise gehen kann. Bundesweit fördert das Ministerium mehr als 100 Verkehrsprojekte für nachhaltige Mobilität – sei es die verstärkte Nutzung von Lastenrädern, die Förderung von Elektroantrieben für Stadtbusse und Lkw oder von Landstromanlagen für Kreuzfahrtschiffe.

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