Osnabrück ordert 13 E-Gelenkbusse

VDL liefert die Fahrzeuge und implementiert die Ladeinfrastruktur.
Die 13 VDL Citea SLFA Electric werden im BRT-Design ausgeführt. (Foto: VDL)
Die 13 VDL Citea SLFA Electric werden im BRT-Design ausgeführt. (Foto: VDL)
Redaktion (allg.)

Osnabrück elektrifiziert die Linie 41. Als eine der fahrgaststärksten im gesamten Stadtbusnetz mit rund 12.000 Fahrgästen pro Werktag verbindet sie im Zehn-Minuten-Takt die Stadtteile Voxtrup und Haste. Ab Ende 2018 sind auf der 12 km langen Strecke mit gut 30 Haltestellen und einer Fahrtzeit pro Richtung von 44 Minuten die ersten von insgesamt 13 VDL Citea SLFA Electric unterwegs. Der niederländische Busbauer hat eine entsprechende Ausschreibung der Stadtwerke Osnabrück gewonnen und sich gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. Die 18,1 m langen E-Gelenkbusse werden in einem BRT-Design ausgeführt werden. VDL sorgt zudem für die Implementierung von je zwei Schnellladestationen an den Endhaltestellen sowie einer weiteren auf dem Stadtwerke-Busbetriebshof.

Investitionen von 9,1 Mio. Euro

Auch wenn bei einem Investitionsvolumen für die Busse von 9,1 Mio. Euro, wovon das Land Niedersachsen 3 Mio. Euro übernimmt, mit Kosten von 700.000 Euro pro Elektrogelenkbus zu rechnen ist, betont Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes: „Elektromobilität wird sich rechnen.“ Wegen sinkender Wartungs- und Energiekosten habe sich die Anschaffung „in weniger als zehn Jahren amortisiert“, zeigte er sich gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung zuversichtlich. Zudem stellen die Stadtwerke eigenproduzierten Ökostrom bereit. Zur Umrüstung weiterer Linien ist 2019 der Kauf von 14 zusätzlichen Elektrobussen vorgesehen. 2020 sollen erneut 13 Einheiten folgen. Geplant ist, bis 2026 die letzten Dieselbusse in Osnabrück auszumustern.

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