Vy Buss setzt erstmals 13-m-Elektrobusse von BYD ein

15 E-Busse der Klasse II sowie Gelenkzüge aus einer Flottenbestellung von 55 Fahrzeugen hat das norwegische Verkehrsunternehmen erhalten.

Vy Buss wird künftig solche 13 m lange Klasse-II-Busse von BYD einsetzen. (Foto: Vy Buss)
Vy Buss wird künftig solche 13 m lange Klasse-II-Busse von BYD einsetzen. (Foto: Vy Buss)
Claus Bünnagel

Vy Buss hat seine ersten 15 Elektrobusse erhalten. Die Premierenauslieferung, Beginn eines umfassenden Flottenerneuerungsprogramms mit 55 BYD-Einheiten, umfasst acht 13-m-Modelle der Klasse II und sieben 18-m-Gelenkzüge. Der im letzten Oktober bestätigte Vertrag ist einer der größten Einzelaufträge eines europäischen Betreibers für den chinesischen Hersteller. Die Fahrzeuge werden ab sofort in der Innenstadt von Haugesund auf den Strecken 201 und 202 in Betrieb genommen. BYD hat damit nun fast 300 E-Busse in Skandinavien und über 1.300 in ganz Europa ausgeliefert oder vorbereitet.

Neues 13-m-Modell

Vy Buss ist der erste Kunde, der die neue 13-m-Modellvariante der Klasse II von BYD einsetzt. Sie ist mit einem verbesserten Akku inklusive größerer Reichweite ausgestattet. Zu den betrieblichen Vorteilen zählen flexible Lademöglichkeiten inklusive Pantografenlösungen. Zur Ausstattung zählen ferner die Umgebungsbeleuchtung und die Innenausstattung „BYD Home from Home“. Die CO2-Wärmepumpe an Bord reduziert den Energieverbrauch insbesondere bei kalten Temperaturen und erhöht somit die Reichweite.

18-m-Gelenkbusmodell

Vy Buss wird zudem das 18-m-Gelenkbusmodell von BYD einsetzen. Zu seinen Vorzügen zählen eine hohe Fahrgastkapazität und ein enger Wendekreis dank eines Center-Pivot-Designs, das das Fahrzeug gerade für Innenstadtbezirke prädestiniert.

Über Vy Buss

Vy Buss AS ist eines der größten Busunternehmen Skandinaviens mit rund 7.700 Mitarbeitern und 3.000 Bussen in Norwegen und Schweden. Es ist Teil der Vy-Gruppe, die zudem Norwegens größtes Bahnunternehmen für den Transport von Passagieren und Gütern betreibt. Vy Buss befördert täglich rund eine halbe Million Menschen in Norwegen und Schweden.

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