ViriCiti-Studie: Energieverteilung im E-Bus

Der Energiebedarf der Nebenverbraucher variierte von Modell zu Modell deutlich.

Der Energiekonsum der Nebenverbraucher lässt sich im E-Bus genau analysieren – hier in einem Versuchsträger von Voith. (Foto: Bünnagel)
Der Energiekonsum der Nebenverbraucher lässt sich im E-Bus genau analysieren – hier in einem Versuchsträger von Voith. (Foto: Bünnagel)
Claus Bünnagel

In einer neuen Studie hat ViriCiti, US-amerikanischer Flottenmanagementspezialist für E-Busse, die Energieverteilung in E-Bussen untersucht. Darin werden die aufgezeichneten Daten aus 375 E-Bussen vier verschiedener Hersteller analysiert, die bei 14 öffentlichen Verkehrsunternehmen sowohl in den USA als auch in Europa im Einsatz sind. Ziel war es, den Energieverbrauch von Antrieb und Nebenverbrauchern genau zu analysieren, um den täglichen Betrieb und die zukünftigen Investitionen in den Fuhrpark besser planen zu können. Untersucht wurde die während der Fahrt und im Leerlauf verbrauchte Energie, das Rekuperationsverhalten der Fahrzeuge und der Energiekonsum der Nebenverbraucher.

Unterschiede zwischen den OEM

Wichtigstes Ergebnis: Der Energiebedarf der Nebenverbraucher variierte von Modell zu Modell der Busse deutlich. Teilweise konnten einige Fahrzeuge bis zu 10 % mehr Energie für den Antrieb zur Verfügung stellen. Manche Nebenverbraucher benötigten bis zu 50 % mehr Strom als vergleichbare Geräte in anderen Bussen. Hier stellte ViriCit also teilweise deutliches Optimierungspotenzial fest. Das kann über das Jahr gesehen leicht mehrere tausend Kilometer Reichweitenunterschiede ausmachen.

Außerdem stellte die Studie fest, dass die durchschnittliche Rekuperationsrate bei 23,5 % lag.

Der gesamte Bericht (in Englisch) kann unter http://viriciti.com/reports/ angefordert werden.

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