USA: Forcierte E-Fahrzeug-Förderung kommt auch Bussen zugute

Die Hersteller sollen beim Verkauf eines Elektrofahrzeugs 10 % des Kaufpreises als Förderung erhalten und an ihre Kunden weitergeben.

Das Green-Gesetz könnte auch den Absatz elektrischer Busse in den USA mächtig anschieben. (Foto: Proterra)
Das Green-Gesetz könnte auch den Absatz elektrischer Busse in den USA mächtig anschieben. (Foto: Proterra)
Claus Bünnagel

Das Committee on Ways and Means, ein Ausschuss des US-Repräsentantenhauses, der u.a. zuständig ist für die Haushalts-, Finanz- und Steuerpolitik der Vereinigten Staaten, hat das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien und Effizienz (Green = Growing Renewable Energy and Efficiency Now) wieder eingeführt. Es zielt darauf ab, Steuergutschriften für Projekte aus den Bereichen erneuerbarer Energien und Kohlenstoffabscheidung zu verlängern. Im Falle einer Verabschiedung würde das Green-Gesetz auf den erweiterten Steuervorteilen für erneuerbare Energien, die der Kongress Ende 2020 im Konjunkturpaket verabschiedet hat, aufbauen und diese erhöhen.

Elektrobusse und -Lkw ebenfalls förderfähig

Der Gesetzesentwurf sieht auch vor, emissionsfreie Lkw ab 7 t zul. GG und Busse zu subventionieren. Die Hersteller sollen beim Verkauf eines Elektrofahrzeugs 10 % des Kaufpreises als Förderung erhalten und an ihre Kunden weitergeben. Plug-in-Lösungen sind explizit ausgeschlossen. Nur reine Batteriefahrzeuge oder Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb können die Förderung erhalten.

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