PSI-Lademanagementsystem bei der BVG: Nach sieben Wochen in Betrieb

Das System integriert, überwacht und steuert die Ladeinfrastruktur und koordiniert die Ladevorgänge.

Das Depot- und Lademanagement PSIebus steuert zukünftig die E-Busflotte der BVG. (Foto: BVG/Kevin Doan)
Das Depot- und Lademanagement PSIebus steuert zukünftig die E-Busflotte der BVG. (Foto: BVG/Kevin Doan)
Claus Bünnagel

Im November 2020 wurde PSI Transcom von der BVG mit der Lieferung des Depot- und Lademanagementsystems PSIebus beauftragt. Dieses ermöglicht die Disposition der Elektrobusse in Verbindung mit der Ladeinfrastruktur und sorgt für eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit. Bereits sieben Wochen nach Projektstart konnte das in PSIebus integrierte Lademanagementsystem PSIsmartcharging nun in Betrieb genommen werden.

Ganzheitliche Ladestrategie

Das System integriert, überwacht und steuert die Ladeinfrastruktur und koordiniert die Ladevorgänge. Somit setzt es die betrieblichen Anforderungen aus dem Busbereich in eine ganzheitliche Ladestrategie um und übernimmt darüber hinaus die Steuerung und Überwachung der Vorkonditionierung der Busse. Die Kommunikation mit dem in PSIebus integrierten Depotmanagementsystem erfolgt über die von der PSI entwickelte VDV-Schnittstelle 463.

Ladeinfrastruktur integrieren

Zunächst wurden die Ladesäulen des Herstellers Ekoenergetyka angebunden. Für deren technische Integration nutzt PSIsmartcharging den OCPP-Standard. In vorgegebenen Testszenarien der BVG wurde die Funktionalität vorgestellt und nachgewiesen. Im weiteren Projektverlauf wird die gesamte Ladeinfrastruktur des Betriebshofs der Hersteller Ekoenergetyka und XCharge phasenweise in das System integriert und zentral gesteuert. Zum Jahreswechsel 2020/2021 hatte die BVG 138 E-Omnibusse im Linienbetrieb.

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