Forschungsförderung für E-Mobilität wird verlängert

Für weitere vier Jahre stellen BMWi und BMU mit 400 Mio. Euro die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität sicher.

(Foto: pixabay)
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Martina Weyh

Die erfolgreiche Forschungsförderung für die Elektromobilität des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) geht in die Verlängerung. Bis 2025 stellen beide Ressorts dafür insgesamt rund 400 Mio. Euro an Fördergeldern im Rahmen verschiedener Ausschreibungen zur Verfügung.

Am vergangenen Freitag wurde die novellierte gemeinsame Richtlinie zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität veröffentlicht. In der ergänzten Fassung wurde der bestehende Rechtsrahmen an die fortgeschrittene Entwicklung der Elektromobilität angepasst. U.a. werden zukünftig auch neue Schwerpunkte in den Bereichen Digitalisierung und Komponenten smarter Fahrzeugplattformen sowie systemübergreifende Innovationen förderfähig sein.

Für neue Wertschöpfung und qualifizierte Arbeitsplätze in Deutschland sei es zentral, dass die Wende hin zur Elektromobilität gelinge, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

„Nur mit einer starken Palette an Elektrofahrzeugen und einer verlässlichen Ladeinfrastruktur erreichen wir unsere Klimaschutzziele im Verkehr“, ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze überzeugt.

„Dazu trägt die vor über 12 Jahren begonnene Forschungsförderung für die Elektromobilität maßgeblich bei. Sie ist Ausdruck der vereinten Anstrengungen der Bundesregierung, den Elektroantrieb im Verkehr zum Erfolg zu führen“, so die Ministerin weiter.

Die novellierte Richtlinie schaffe gleichzeitig den Rahmen für einzelne Förderausschreibungen mit jeweils eigenen inhaltlichen Schwerpunkten und eigenem Budget. Die ersten beiden Förderausschreibungen sollen im zweiten Quartal 2021 veröffentlicht werden.

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