VRR: Rund 74 Mio. Euro für die Mobilitätswende

Sechs Vorhaben zur Elektro- und Wasserstofftechnologie hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Abstimmung mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen bewilligt.

Im Rahmen des speziellen Förderprogramms über §13, das Investitionen in batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Antriebsformen im ÖPNV fördert, werden 60 % der Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Dieselbus durch das Ministerium für Verkehr des Landes NRW finanziert. Im Bild ein Wasserstoffbus des belgischen Herstellers Van Hool, der in Wuppertal unterwegs ist. (Foto: VRR)
Im Rahmen des speziellen Förderprogramms über §13, das Investitionen in batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Antriebsformen im ÖPNV fördert, werden 60 % der Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Dieselbus durch das Ministerium für Verkehr des Landes NRW finanziert. Im Bild ein Wasserstoffbus des belgischen Herstellers Van Hool, der in Wuppertal unterwegs ist. (Foto: VRR)
Martina Weyh

74,2 Mio. Euro fließen in sechs Vorhaben zur Elektro- und Wasserstofftechnologie – bewilligt wurde die Gelder vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Abstimmung mit dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dabei handelt es sich dabei um Vorhaben im besonderen Landesinteresse, welche nach § 13 des ÖPNVG NRW durch das Land NRW gefördert werden, heißt es in der begleitenden Pressemitteilung.

Die Zuwendungsbescheide wurden an die NEW in Mönchengladbach und Viersen, an die Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG und an die SWK Mobil sowie die Stadtwerke Remscheid ausgestellt. Die Mittel fließen in die Umstellung der Busflotte auf batterieelektrische Fahrzeuge sowie in die Erweiterung der notwendigen Ladeinfrastruktur für Elektro- und Wasserstoffmobilität.

Investitionen in nachhaltige Antriebstechnologien

Der VRR ist Zuwendungsgeber im ÖPNV und freut sich, dass das Land NRW die Ziele der CO2-Reduktion mit weiteren rd. 74 Millionen EUR unterstützt und somit ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung geleistet werden kann.

„Mit der Förderung leisten das Land NRW und der VRR einmal mehr einen wichtigen Beitrag, um energieeffiziente Antriebssysteme alltags- und linientauglich zu machen und diese langfristig im Verbundraum zu etablieren. Denn die Transformation des ÖPNV hin zum Elektro- und Wasserstoffbetrieb ist ein nachhaltiger Beitrag zur Reduktion des lokalen Abgasausstoßes und somit ein wesentlicher Punkt für bessere Luft in den Städten“, erklärt Gabriele Matz, Vorstandssprecherin des VRR bei Unterzeichnung der Zuwendungsbescheide.

Investitionsmaßnahmen der Verkehrsunternehmen:

  • Anschaffung einer emissionsfreien Busflotte (Elektro) ab dem Jahr 2024 bis 2026 mit 60 E-Bussen (21 Gelenkfahrzeuge, 39 Solofahrzeuge) der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH
  • Einrichtung der Ladeinfrastruktur für E-Busse in Viersen für NEW mobil und aktiv Viersen GmbH
  • Neuausrichtung zur emissionsfreien Busflotte (Elektro) in Viersen (6 Solobusse) bei der NEW mobil und aktiv Viersen GmbH
  • Installation einer Außenladestation für 12 Elektrobusse für Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG
  • Beschaffung eines Elektrolyseurs zur Erweiterung der Wasserstofftankstelleninfrastruktur für SWK Mobil GmbH
  • Beschaffung von 54 batterieelektrischen Bussen (12 Gelenkfahrzeuge, 42 Solofahrzeuge) mit Lade- und Werkstattinfrastruktur für Stadtwerke Remscheid GmbH