Volvo Buses: 189 Stromer für Stagecoach

Einer der beiden Aufträge über 170 Einheiten ist dabei die bislang größte Order für Stromer an den schwedischen Hersteller.

So sollen die vollelektrischen Ein- und Doppeldecker für Stagecoach aussehen. (Grafik: Volvo Buses)
So sollen die vollelektrischen Ein- und Doppeldecker für Stagecoach aussehen. (Grafik: Volvo Buses)
Claus Bünnagel

Volvo Buses hat zwei Aufträge über insgesamt 189 neue Elektrobusse von Stagecoach erhalten, einem der größten Busunternehmen Großbritanniens. Einer der beiden über 170 Einheiten ist dabei der bislang größte Auftrag für Stromer an den schwedischen Hersteller. Diese sollen ab Sommer 2024 in Stockport im Nordosten Englands eingesetzt werden. Die 150 Doppel- und 20 Eindecker werden eine MCV-Karosserie besitzen, die nach den speziellen Spezifikationen von Transport for Manchester gebaut wird.

19 vollelektrische Solos für London

Diesem Großauftrag folgte eine Bestellung von 19 elektrischen Volvo BZL-Solobussen für den Einsatz von Stagecoach in London. Alle sollen voraussichtlich zwischen Ende 2023 und Anfang 2024 in Betrieb genommen.

Größter Volvo-Kunde

Mit diesen jüngsten Aufträgen erhöht Stagecoach seine Bestellungen von Volvo BZL-E-Bussen auf 244 Fahrzeuge und sichert sich damit seinen Platz als bisher größter Elektrobuskunde von Volvo. 25 Volvo BZL-Elektrobussolos hat Stagecoach bereits im März in Schottland in Betrieb genommen, weitere 30 Doppeldecker sollen noch im Mai in Cambridge folgen.

Längen von 9,7 m bis 12,9 m

Der Volvo BZL Electric wird in Großbritannien mit einer Karosserie angeboten, die in Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Volvo-Partner MCV entwickelt wurde und maßgeschneiderte Spezifikationen für die Bedürfnisse lokaler Flotten ermöglicht. Es werden Längen von 9,7 m bis 12,9 m angeboten, mit der Option eines Niederflureinstiegs und Modellen mit Einzel- oder Doppeltürkonfigurationen.

Im April 2023 unterzeichnete Volvo Buses eine Absichtserklärung mit MCV, die Beziehung weiter auszubauen und die Produktion von Elektrobussen für den breiteren europäischen Markt im Stadt- und Überlandverkehrssegment auszuweiten.