Stagecoach erhält die ersten 20 ADL Enviro100EV

Die Reichweite beträgt bis zu 460 km, bei tiefen Außentemperaturen rund 280 bis 320 km.

Die ersten 20 Enviro100EV fahren nach Schottland. (Foto: ADL)
Die ersten 20 Enviro100EV fahren nach Schottland. (Foto: ADL)
Claus Bünnagel

Stagecoach wird erster Kunde für den E-Kleinbus Enviro100EV von Alexander Dennis (ADL). Der Kauf wurde durch den Scottish Zero-Emission Bus Challenge Fund (ScotZEB) gefördert. Der Enviro100EV wurde Anfang November als Teil der nächsten Generation von batterieelektrischen Bussen des britischen Herstellers vorgestellt.

Da wir an diesen batterieelektrischen Bussen von der Konzeptphase an beteiligt waren, sind wir sicher, dass sie sich als langjähriges Standbein der Stagecoach-Flotte etablieren werden. (Sam Greer, Chief Operating Officer von Stagecoach)

 

 

Mit einer Länge von nur 8,5 m und einer Breite von 2,35 m ist das Modell äußerst wendig und bietet bis zu 25 Fahrgästen Platz. Angetrieben durch das elektrische Antriebssystem VEDS von Voith ermöglicht die in den 354-kWh-Batterien gespeicherte Energie eine Reichweite von bis zu 460 km und bei tiefen Außentemperaturen von rund 280 bis 320 km.

Dank ihrer großen Reichweite und ihres geringen Platzbedarfs eignen sich die Enviro100EV sowohl für enge Stadtstraßen als auch für kurvenreiche Landstraßen. Es ist eine große technische Herausforderung, 354 kWh Batteriekapazität für bis zu 460 km Reichweite in ein so kleines Fahrzeug zu packen. (Paul Davies, Präsident und Geschäftsführer von ADL)

Batterien von Clean Power Technology

Das Batteriesystem wurde von ADL-Partner Impact Clean Power Technology entwickelt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Zukunftssicherheit des Systems gelegt, das einen einfachen Austausch gegen neuere Batterien ermöglicht, ohne dass Modifizierungen am Fahrzeug erforderlich sind.

Stagecoach bestellte die 20 Enviro100EV noch vor der offiziellen Markteinführung des Fahrzeugtyps. Die Produktion läuft jetzt an, wobei die Auslieferung in der ersten Hälfte des Jahres 2024 erwartet wird. Die Fahrzeuge werden voraussichtlich an Betreibergesellschaften in Schottland vergeben.