Microvast und der französische E-Bus-Hersteller Safra kooperieren

Der US-amerikanische Batteriehersteller hat mit Safra einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen abgeschlossen – Laufzeit drei Jahre.

Der US-amerikanische Batteriehersteller Microvast mit Hauptsitz in Houston/Texas wurde 2006 gegründet. (Foto: Microvast)
Der US-amerikanische Batteriehersteller Microvast mit Hauptsitz in Houston/Texas wurde 2006 gegründet. (Foto: Microvast)
Martina Weyh

Microvast und der französische Elektrobushersteller Safra haben eine dreijährige Zusammenarbeit beschlossen. Die Rahmenvereinbarung zwischen beiden Unternehmen sieht die Lieferung von bis zu 2.000 Microvast-LI-Batteriepacks ab März 2021 vor – die erste wurde nach Informationen des Batterieherstellers bereits ausgeführt.

Zudem sondieren beide Unternehmen weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit, im Brennstoffzellen- und Nachrüstgeschäft für Busse.

Hoher Grad an Standardisierung und Modularität für verschiedenste Projektanforderungen

Den Zuschlag habe man vor allem aufgrund des Angebots an standardisierten und zertifizierten Batteriepacks, die alle technischen Anforderungen erfüllen, bekommen. Diese können flexibel in Reihe oder parallel geschaltet werden, um unterschiedliche Spannungs- und Energiewerte zu erreichen, teilte Microvast mit. Darüber hinaus werden die Batteriepacks voraussichtlich im Juni 2021 nach ECE R100.2 zertifiziert sein, sodass damit ausgestattete Fahrzeuge den ECE-Regelungen entsprechen werden.

Markteinführung für Ende 2021 geplant

Der französische Bushersteller mit Sitz in Albi plant die Markteinführung seines mit Microvast-Batterien ausgerüsteten Stromers bis zum Ende des Jahres.

Stetige Verbesserung

Da eine komplette vertikale Integrationsstrategie für die Batterieentwicklung und -produktion vom Rohmaterial bis zur einsatzbereiten Lösung verfolgt werde, könne Microvast seine Lösungen durch die Entwicklung neuer Hochleistungszellen zur Verwendung in den Standardmodulen und Batteriepacks kontinuierlich verbessern, teilte das Unternehmen mit.

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