Akasol: Zusammenarbeit mit Samsung wird ausgebaut

Die Koreaner liefern von 2020 bis 2027 Lithium-Ionen-Batteriezellen und -module mit einem Volumen von insgesamt 13 GWh.

Auch das für 2021 von Akasol angekündigte Batteriesystem mit Rundzellen wird von Samsung bestückt. (Foto: Akasol AG)
Auch das für 2021 von Akasol angekündigte Batteriesystem mit Rundzellen wird von Samsung bestückt. (Foto: Akasol AG)
Claus Bünnagel

Vor allem für die Versorgung der Großkunden Daimler Buses und Volvo Buses mit Batterien wird Akasol die Zusammenarbeit mit seinem wichtigsten Zelllieferanten Samsung SDI deutlich ausbauen. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen auf der jüngsten Pkw-IAA unterzeichnet. Demnach wird Akasols langjähriger Partner Samsung von 2020 bis 2027 Lithium-Ionen-Batteriezellen und -module mit einem Volumen von insgesamt 13 GWh an den hessischen Batteriesystemhersteller liefern. 

21700er-Rundzellen für Akasol

Damit sichert dieser sich notwendige Zellkapazitäten für ein weiteres Unternehmenswachstum in den kommenden Jahren. Gerade die ab 2021 zu erwartende dritte Generation von Hochenergiebatterien aus Langen und Darmstadt soll mit Samsung-Zellen ausgerüstet werden. Das heißt gleichzeitig, dass die Koreaner die für eben jenes Jahr angekündigten Rundzellen vom Typ 21700 mit einem Durchmesser von 21 mm und eine Länge von 70 mm auch an Akasol liefern werden. Sie sollen eine extrem hohe Schnellladefähigkeit besitzen, die selbst die aktuelle von Panasonic und Tesla deutlich übertreffen dürfte.

„Wichtiger Meilenstein“

„Die Erweiterung unserer Partnerschaft mit Samsung SDI, einem weltweit führenden Technologieunternehmen für Lithium-Ionen-Batteriezellen, ist ein wichtiger Meilenstein zur Sicherung unseres dynamischen Wachstums als führender Hersteller von Hochleistungsbatteriesystemen für Nutzfahrzeuge“, sagte Akasol-CEO Sven Schulz. „Ausschlaggebend für die Erweiterung der Zusammenarbeit waren für uns neben Samsung‘s Technologieführerschaft auch die hohe Wettbewerbsfähigkeit sowie eine innovative Technologie-Roadmap für die kommenden Jahre, die mit unserer Technologieunabhängigkeit bei der Herstellung von Hochenergiebatteriesystemen in Einklang steht.“

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