BW: Krisenberatung Corona startet am 11. Mai

Das Ländle startet in der ersten Maihälfte seine kostenlose Unterstützungsmaßnahme für kleine und mittlere Unternehmen, Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe.

Viele Unternehmen stünden vor der Herausforderung, Mitarbeiter und Betriebskosten weiter bezahlen zu müssen, während sie kaum noch Einnahmen hätten, beschreibt die Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg die aktuelle Lage. (Foto: pixabay)
Viele Unternehmen stünden vor der Herausforderung, Mitarbeiter und Betriebskosten weiter bezahlen zu müssen, während sie kaum noch Einnahmen hätten, beschreibt die Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg die aktuelle Lage. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Am 11. Mai fällt in Baden-Württemberg der Startschuss für die Krisenberatung Corona. Das kostenlose Angebot des Wirtschaftsministeriums soll kleinen und mittleren Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberuflern helfen, mit den durch die Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Auswirkungen besser zurechtzukommen.

„Die Unternehmen im Land haben massive Umsatzeinbrüche durch wegfallende Aufträge oder Unterbrechungen in der Lieferkette. Sie brauchen jetzt kurzfristig Hilfestellung, wie sie die Krise bestmöglich überstehen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Ministerratsbeschluss.

Die Krisenberatung soll dazu beitragen, Unternehmen und Arbeitsplätze erhalten zu können. Im Fokus steht die Bewertung der unternehmerischen Lage, die Prüfung von Möglichkeiten der Liquiditätssicherung und daraus folgend die Entwicklung einer Strategie zu Krisenüberwindung. Bis zu vier Beratungstage können Unternehmen kostenlos in Anspruch nehmen, teilt das Wirtschaftsministerium mit.

Die Maßnahme wird mit rund zwei Mio. Euro aus Landesmitteln finanziert. Die Beratungen übernehmen das RKW Baden-Württemberg, die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk (BWHM), Dehoga Baden-Württemberg und der Handelsverband Baden-Württemberg.

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