Bis zu 10 Prozent der FlixBus-Nutzer reisen klimaneutral

FlixBus und ClimatePartner veröffentlichen erste Bilanz der Zusammenarbeit
Askin Bulut

Auf der Strecke München-Düsseldorf fahren bis zu 10 Prozent der FlixBus-Nutzer klimaneutral, das meldete der Münchener Fernbusanbieter FlixBus. Diese Strecke sei damit die aktuelle Top-Strecke in Sachen Umweltausgleich im FlixBus-Netz, so FlixBus weiter. Je nach Distanz liegen die Kosten für die klimaneutrale Busfahrt bei FlixBus innerhalb Deutschlands oder ins grenznahe Ausland dabei im Durchschnitt zwischen einem und zwei Prozent des gesamten Ticketpreises.

Der Umweltzuschlag bei FlixBus für den Ausgleich der CO2-Emissionen fließt in ein Wasseraufbereitungsprojekt im Westen Kenias, das mit dem Gold Standard zertifiziert ist. Durch die Förderung werden Haushalte in ländlichen Gebieten mit Wasserfilteranlagen versorgt und damit der Zugang zu sauberem Trinkwasser verbessert. Die Wasserfilter ersetzen das Abkochen von Trinkwasser mit Feuerholz und sparen dadurch CO2-Emissionen ein. Sie benötigen keinerlei Elektrizität oder Betriebsstoffe. Das Projekt verbessert zudem die Hygiene und die öffentliche Gesundheit, indem es einen Zugang zu sauberem Trinkwasser garantiert. Der CO2-Ausgleich der ersten drei Monate bei FlixBus entspricht ungefähr 150 geförderten Wasserfiltern, die durch die Busfahrten versursachten 300 Tonnen CO2 wieder einsparen.

Das Projekt wurde bei einer Facebook-Abstimmung unter den damals 60.000 (heute über 125.000) FlixBus-Fans ausgewählt. Weitere Informationen zum Klimaschutzprojekt unter diesem Link: http://cpol.climatepartner.com/pages/popup/project_desc.jsf?project=52

FlixBus-Geschäftsführer Jochen Engert sagte zu den ersten Ergebnissen: „Wir freuen uns sehr, dass der CO2-Ausgleich von den FlixBus-Nutzern bereits so erfolgreich angenommen wurde. Unser nächstes Ziel ist es, den Anteil der klimaneutralen Fahrten für alle Relationen deutlich über zehn Prozent zu steigern.“

„Die positive Resonanz zeigt, Klimaschutz gehört zu einem modernen Mobilitätsangebot dazu“, betont Tristan A. Foerster, Geschäftsführer von ClimatePartner. „Reisende wollen heute wissen, wie viel CO2 ihre Fahrt verursacht und sie wollen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem sie ihre Emissionen ausgleichen.“

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