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Drei Fragen an Wolfgang Huss

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Anja Kiewitt

Herr Huss, wie und wann sind Sie erstmals mit der Busbranche in Kontakt gekommen?

Nun, beruflich kam ich durch meinen Onkel, dem Verleger Heinrich Vogel, 1960 oder vielleicht auch schon 1958 mit dem Gründer und Präsidenten des RDA, Herrn von Oelhaven, und dessen Mitarbeiter, Herrn Krumpholz, von den Blauen Kur-Omnibussen in Wiesbaden zusammen, wo über die Internationalisierung des RDA und die nächsten Auslands-Tagungen diskutiert wurde.

Wieso haben Sie sich persönlich in Ihrem eigenen Verlag, immer für die Belange der Bus-Unternehmer eingesetzt?

Die Touristik lag mir immer schon am Herzen, aber der Zufall wollte es, dass Mercedes gegenüber unserem ersten Ausstellungsstand auf der IAA einen Schwerpunkt „Bus“ installierte und alle Bus-Unternehmer mit einem Werbe-Artikel-Koffer bestückten, den die Bus-Unternehmer, die ja auch noch andere Lieferanten besuchen wollten, an unserem Stand deponierten. So hatten wir gleich zu Anfang zu dieser Zielgruppe einen engen Kontakt und entwickelten dafür im Laufe der Zeit und in Kooperation auch mit dem Verkehrsministerium Formulare und arbeitsvereinfachende Organisationsmittel. Die haben wir über unseren Informationsdienst „huss-aktuell“ beworben. Um die Bus-Unternehmer auch für neue Reise-Ziele und Angebote zu begeistern schufen wir das Postkarten-Werbe-Scheckheft „huss- später bus-kontakt“ mit dem der Unternehmer ohne große eigene Sprachkenntnisse auch von unterwegs mit den Anbietern im Ausland auf sehr einfache Weise in Kontakt treten konnte.

Wann fiel dann die Entscheidung, den busplaner ins Leben zu rufen?

Das Fax und die E-Mails haben die Postkarten abgelöst. Wir haben deshalb unsere beiden Medien 1994 zum „busplaner“ zusammengelegt. Es entstand also nicht direkt eine neue Konkurrenz, wohl aber ein ernst zu nehmender Wettbewerber. Die Vorgänger mitgerechnet wird der „bus-planer“ am 5.Mai 2015 eigentlich 40 Jahre alt, übrigens genauso alt wie mein Sohn Christoph.

Die Fragen stellte busplaner-Redakteurin Askin Bulut.

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