busplaner-Umfragen: Optimismus bei BZ-, Skepsis bei autonomen Bussen

Jeweils über 500 Leser beteiligten sich an der Online-Befragung.

Das Meinungsbild unter den busplaner-Lesern ist sehr gespalten. (Foto: HUSS-VERLAG)
Das Meinungsbild unter den busplaner-Lesern ist sehr gespalten. (Foto: HUSS-VERLAG)
Claus Bünnagel

Der busplaner hatte seine Leser 2019 in zwei Umfragen online um ihr Urteil gebeten, welche Antriebstechnologien bei Bussen langfristig dominieren und ab wann autonome Busse im europäischen ÖPNV eingesetzt werden. Jeweils über 500 User beteiligten sich an der Befragung – ein also repräsentatives Ergebnis. Demnach messen die busplaner-Leser der Brennstoffzellentechnologie hohes Zukunftspotenzial bei: 32 % halten sie auf langfristige Sicht für den dominierenden Antrieb bei Bussen. Dahinter liegen mit je 23 % gleichauf Diesel und Elektromobilität, während Hybrid- (14 %) und Erdgasantrieben (8 %) eher eine Nische zugewiesen wird.

Autonome Busse: Nicht vor 2030

Vollautonome Busse der Stufe 5 im europäischen ÖPNV sieht nur eine Minderheit bis 2030 rollen: 7 % erwarten ihren Einsatz schon bis 2025, 10 % bis 2030. Für die klare Mehrheit wird die Technologie erst ab 2030 umgesetzt werden, und zwar für 27 % ab 2030 und für 20 % ab 2040. Ein gutes Drittel der Teilnehmer an der Umfrage (36 %) ist der Meinung, dass es überhaupt keine Realisierung im öffentlichen Verkehr geben wird.

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