Iveco Astra-Busse im Offroad-Einsatz in Indonesien

4x4-Fahrzeuge übernehmen jetzt auch den Personentransport.
Redaktion (allg.)

Ob Mine, Tagebau, Steinbruch oder Ölfeld: Nahezu 100 Iveco Astra-Fahrzeuge verrichten in Indonesien/Westpapua Extremeinsätze beim Materialtransport. Aufgrund ihrer hohen Belastbarkeit gehen die Fahrzeuge laut der Iveco Magirus AG, Unterschleißheim, jetzt auch für den Personentransport in den Einsatz.

Spezialaufbau aus Italien

Dabei handle es sich um 4x4-Fahrzeuge auf der Basis des Fahrgestells „HD 9" mit 22 Tonnen Gesamtgewicht und einem Motor der FPT Industrial S.p.A., Turin (Italien), mit 13 Liter Hubraum und 440 PS. Dazu hat Tekne ModenaBus Srl, Poggiofiorito (Italien), einen Spezialaufbau entworfen, der über eine korrosionsbeständige Edelstahlausführung verfügt, so Iveco. Je nach Ausführung und Radstand haben demnach 31 bis 56 Personen sichere Sitzplätze.

Steigungen bis zu 33 Prozent

Ein eingezogenes Fahrzeugheck garantiere wie an der Fahrzeugfront große Böschungswinkel für eine optimale Geländegängigkeit. Um den Leistungsbedarf der Klimaanlage zu decken, ist den Kompressoren ein motorfester Nebenabtrieb vorgeschaltet. Die Busse fahren nach Angaben von Iveco täglich mehrfach zwischen dem Dorf (2.800 Meter) und dem Bergbau (Goldmine in etwa 3.900 Meter Höhe). Die Steigungen können bis zu 33 Prozent erreichen, so der Hersteller.

(kb)
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