Premiere: Erster Wasserstoffbus Polens fährt in Konin

Das polnische Verkehrsunternehmen Miejski Zakład Komunikacji hat einen vierjährigen Pachtvertrag für einen Urbino 12 hydrogen unterschrieben – geliefert wird er im kommenden Jahr.

Wasserstoffbusse werden europaweit immer mehr nachgefragt – dem polnischen Busbauer Solaris liegen seit der Premiere des Urbino 12 hydrogen im Jahr 2019 europaweit Bestellungen über mehr als 80 Fahrzeuge vor. (Foto: Solaris)
Wasserstoffbusse werden europaweit immer mehr nachgefragt – dem polnischen Busbauer Solaris liegen seit der Premiere des Urbino 12 hydrogen im Jahr 2019 europaweit Bestellungen über mehr als 80 Fahrzeuge vor. (Foto: Solaris)
Martina Weyh

Miejski Zakład Komunikacji (MZK) nimmt als erstes polnisches Verkehrsunternehmen überhaupt 2022 einen Solaris Urbino 12 hydrogen in die Stadtbusflotte von Konin auf.  Der am 7. Juli unterzeichnete Vertrag sieht die Pacht des Fahrzeugs für einen Zeitraum von vier Jahren vor – bis Ende 2021 soll in Konin die erste allgemein zugängliche Wasserstofftankstelle entstehen.

„Wasserstoff hat die Chance, zum Eckpfeiler des Wandels im öffentlichen Personennahverkehr sowohl in Polen als auch in ganz Europa zu werden.“ (Javier Calleja, CEO von Solaris Bus & Coach)

„Die Modernisierung des Fuhrparks von Miejski Zakład Komunikacji in Konin stellt für mich einen strategischen Schwerpunkt dar. (Konins Bürgermeister Piotr Korytkowski)

Der geleaste Urbino 12 hydrogen punktet mit einer großen Reichweite (rund 350 km mit einer kompletten Tankfüllung), kurzen Tankzeiten – die Vollbetankung dauert nur wenige Minuten – und wird zusätzlich mit einer Solaris High Power-Batterie ausgerüstet. Der für den Antrieb notwendige Wasserstoff wird gasförmig in Tanks mit einer Gesamtkapazität von 1.560 l gespeichert, die auf dem Dach platziert sind. Weitere Ausstattungsdetails hat Solaris noch nicht bekanntgegeben.

Seit der Premiere des Urbino 12 hydrogen im Juni 2019 hat sich Solaris bereits Aufträge aus den Niederlanden, Deutschland, Italien und Schweden und Österreich über mehr als 80 Fahrzeuge gesichert.

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