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Brennstoffzelle von ElringKlinger übertrifft Erwartungen

Getestet wurden schädliche Betriebszustände wie Brennstoffunterversorgung, zu hohe Temperaturen und Drücke, Notabschaltungen des Systems während der Entwicklungsphase sowie menschliches Versagen.

V.r.n.l. Dr. Ewald Wahlmüller (General Manager der ElringKlinger AG), Ruud Bouwman und Menno Kleingeld (beide VDL Enabling Transport Solutions). (Foto: ElringKlinger AG)
V.r.n.l. Dr. Ewald Wahlmüller (General Manager der ElringKlinger AG), Ruud Bouwman und Menno Kleingeld (beide VDL Enabling Transport Solutions). (Foto: ElringKlinger AG)
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Claus Bünnagel

Brennstoffzellenstacks der ElringKlinger AG haben im Rahmen des europäischen Förderprojekts „GiantLeap“ überzeugende Resultate erzielt. Die Stacks wurden in einem System als Range Extender an einen Elektrobus des niederländischen Herstellers VDL angehängt, im realen Verkehr getestet und im Zuge dessen auch widrigen Bedingungen ausgesetzt. Selbst schädliche Betriebszustände wie Brennstoffunterversorgung, zu hohe Temperaturen und Drücke, Notabschaltungen des Systems während der Entwicklungsphase sowie menschliches Versagen haben laut ElringKlinger die Stacks in ihrer Leistungsfähigkeit nicht eingeschränkt. Dazu heißt es im Abschlussbericht des mehrjährigen Projekts: „Die Gesamtleistung des Systems überstieg die Erwartungen. Die in GiantLeap eingesetzten ElringKlinger-Stacks zeigten während des gesamten Projekts eine hervorragende Leistung. Selbst zum Ende des Projekts waren die Stacks in ihrem spezifizierten Leistungsbereich.“ 

EU-gefördert

Die Basis für die Umsetzung der hier eingesetzten Stacktechnologie bilden patentierte Designmerkmale sowie hochpräzise Fertigungsprozesse, die aus bestehenden, bereits seit Jahrzehnten in Serie hergestellten Produkten heraus entwickelt wurden. (Armin Diez, Leiter des Geschäftsbereichs Brennstoffzellentechnologie bei ElringKlinger)

Beim Projekt GiantLeap haben insgesamt sechs Partnerunternehmen und -institutionen einen brennstoffzellenbetriebenen Range Extender für batterieelektrische Busse entwickelt und aufgebaut. Dieser beinhaltet ein System mit zwei darin verbauten Stacks. Das Projekt wurde von der EU über die Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) gefördert. Deren Ziel ist es, Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration von Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie in Europa zu fördern. 

Langjährige Erfahrung

ElringKlinger ist seit rund 20 Jahren in der Forschung und Entwicklung von Brennstoffzellen tätig und tritt im Markt sowohl als System- als auch als Komponentenlieferant auf. Die Stacks basieren auf der PEM-Technologie. Sie sind aufgrund ihrer hohen Leistungsdichte für mobile Anwendungen mit großer Reichweite prädestiniert. Einsatzbereiche sind dabei u.a. Busse und Pkw, aber auch industrielle Anwendungen wie Nutzfahrzeuge und Flurförderzeuge. Stacks von ElringKlinger zur Integration in Kundensysteme gibt es mit einer elektrischen Leistung von 2 bis 150 kW. Sie verfügen optional über hochintegrierte Endplattenmodule aus Kunststoffspritzguss. Diese stellen die Versorgung der Brennstoffzelle sicher und reduzieren durch die Übernahme von Systemfunktionalitäten mittels integrierter Peripheriekomponenten die Komplexität sowie die Kosten des Gesamtsystems.

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